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Kreise: USA und China nähern sich in Handelsfragen trotz Spannungen an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die USA und China nähern sich in ihren Handelsgesprächen informierten Kreisen zufolge trotz der jüngsten Spannungen an. Dies will die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch von mit den Gesprächen vertrauten Personen erfahren haben. Die Bemerkungen von US-Präsident Donald Trump vom Dienstag, wonach sich eine Einigung noch hinziehen könnte, seien nicht so zu verstehen, dass die Gespräche feststeckten, hieß es aus den Kreisen.

Die politischen Differenzen zwischen den USA mit Blick auf Hongkong und die chinesische Region Xinjiang dürften die Gespräche demnach nicht beeinträchtigen. Ein erstes Handelsabkommen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt dürfte nach Einschätzung der Insider noch vor dem 15. Dezember geschlossen werden. An diesem Tag droht eine Erhöhung bestehender Strafzölle durch die USA.

Verhandelt werde derzeit unter anderem darüber, wie China Käufe landwirtschaftlicher Produkte aus den USA garantieren könne. Zudem gehe es um die Frage, welche Strafzölle gesenkt werden, wenn das Abkommen steht. Ersteres ist ein Hauptanliegen der USA, letzteres ein Anliegen Chinas.