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Kreise: SEC untersucht Boeing-Kommunikation nach Januar-Zwischenfall

WASHINGTON (dpa-AFX) -Der US-Flugzeugbauer Boeing US0970231058 bekommt es Kreisen zufolge mit der US-Wertpapieraufsichtsbehörde zu tun. Die SEC prüfe Aussagen des Unternehmens über seine Sicherheitspolitik nach einem Zwischenfall mit einer Maschine im Januar, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Dabei war bei einer so gut wie neuen Boeing 737-9 Max der US-Fluggesellschaft Alaska Airlines US0116591092 kurz nach dem Start im Steigflug ein Rumpf-Fragment an der Sitzreihe 26 herausgebrochen. Allerdings waren die beiden Sitze in der Nähe des Lochs im Rumpf durch einen glücklichen Zufall leer geblieben und das Flugzeug befand sich noch in relativ geringer Höhe, weshalb der Vorfall glimpflich ausging und niemand ernsthaft zu Schaden kam.

Die SEC untersuche, ob die Kommentare von Boeing und deren Managern Investoren fehlgeleitet hätten, hieß es in den Kreisen weiter. Dies würde gegen die Regeln an der Wall Street verstoßen. Derartige Untersuchungen führen zwar nicht immer zu Maßnahmen gegen das betroffene Unternehmen. Sie können aber zu Strafen für die Firma oder deren Vertreter führen, wenn die Behörde falsche oder irreführende Stellungnahmen feststellt. Weder Boeing noch die SEC wollten sich laut Bloomberg zu dem Bericht äußern.

Die Untersuchung reiht sich in diverse rechtliche Probleme für Boeing ein. Diese belasten auch die Meinung von Investoren. So hat die Boeing-Aktie im laufenden Jahr fast ein Drittel ihres Wertes verloren. Am Donnerstag gaben sich Anleger vergleichsweise gelassen. Die Meldung brachte den Aktienkurs nur leicht unter Druck, aus dem Handel ging das Papier ein halbes Prozent höher.