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Konkurrenz für Apple und Samsung: Das Find x3 Pro von Oppo

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Das Oppo Find x3 Pro liegt gut in der Hand und brilliert mit seinem farbenfrohen und scharfen Display. (Bild: Oppo)
Das Oppo Find x3 Pro liegt gut in der Hand und brilliert mit seinem farbenfrohen und scharfen Display. (Bild: Oppo)

Mit dem Find x3 Pro gelingt dem chinesischen Handyhersteller Oppo in mehrerlei Hinsicht ein Wurf. Vom Design bis zur verbauten Technik halten User ein anspruchsvolles High-End-Gerät in ihren Händen. Das kostet allerdings auch eine Stange Geld. Ist der Preis von 1.149 Euro angemessen?

Mehr Farbe

Oppo ist die Premiummarke innerhalb des Konzerns BBK Electronics und mit diesem Anspruch vermarktet der Hersteller das Find x3 Pro auch. Das fängt schon beim Design an: Die Rückseite des Geräts ist komplett aus Glas und umschließt das klassisch in der oberen linken Ecke untergebrachte Kamerapanel elegant und platzsparend. Zwar wurde im Vergleich zum Vorgängermodell, wohl aus Platzgründen, auf einen Periskop-Zoom verzichtet, in Anbetracht der verbleibenden Kameras ist das allerdings verkraftbar.

Ein technischer Clou ist das 6,7 Zoll große Display, das in der Lage ist, eine Milliarde Farben darzustellen. Fotografen versetzt es in die Lage, ihre Bilder auf dem Handy-Display so zu sehen, wie sie aufgenommen wurden - und nicht erst bei der Bearbeitung am Computer. Das unterstreicht beispielsweise der "National Geographic"-Fotograf Keith Ladzinski, der im Rahmen einer Kooperation mit Oppo in der Wüste unterwegs war, um die Leistungsfähigkeit des Find x3 Pro zu prüfen. Sein Urteil: "Es ist ein gigantischer Schritt vorwärts."

KI-Hilfe und volle manuelle Kontrolle

Nicht nur das 4K-Display und die 50-Megapixel-Frontkamera trumpfen auf, auch die Mikroskop-Kamera ist ein technisches Highlight. Ist sie aktiviert, springt eine Ring-LED an, die für Licht vor der Linse sorgt. Dann können Besitzer des Find x3 Pro aus Millimeternähe auf den Auslöser drücken und Fasern im Holz, Poren auf der Haut oder Äderchen im Blattwerk sichtbar machen. Das eröffnet neue kreative Möglichkeiten, die so kein anderes mobiles Gerät bietet. Obendrein verfügt es neben einer gelungenen KI-Unterstützung über einen Pro-Modus, der Usern volle Kontrolle über Weißabgleich, ISO-Werte und Co. erlaubt.

Auch der Rest der Hardware kann sich sehen lassen: Der Adreno-660-Prozessor arbeitet flott und zuverlässig. Verglichen mit seinem Vorgänger, der noch im Find x2 verbaut war, bringt er 35 Prozent mehr Leistung bei 20 Prozent weniger Stromverbrauch. 12 Gigabyte Arbeits- und 256 Gigabyte Festplattenspeicher komplettieren das Innenleben. Außerdem ist der fest verbaute 4.500-mAh-Akkue kabellos aufladbar. Läppert sich bei all der Hardware-Power nicht automatisch das Gewicht? Nein, beweist Oppo. Gerade mal 193 Gramm bringt das Find x3 Pro auf die Waage.

Fazit

Das Oppo Find x3 Pro liefert technische Innovation, die zu einem gewissen Preis daherkommt. Dieser lohnt sich vor allem für Menschen, die ihre Kamera viel nutzen und dabei keine Kompromisse bei der Bildqualität machen wollen. Und auch beim mitgelieferten Sound gibt's Innovation: Die Hollywood-Komponisten-Legende Hans Zimmer (63) hat für das x3 Pro Klingel- und Alarmtöne komponiert, das gibt's sonst nirgends. Den Vergleich mit den Flagschiffen der Konkurrenz braucht das Find x3 Pro also nicht zu scheuen - im Gegenteil.

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