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Konkurrenten und Cousins: Die beiden CEOs der rivalisierenden Chip-Giganten Nvidia und AMD sind anscheinend verwandt

Nvidia-CEO Jensen Huang und AMD-CEO Lisa Su. - Copyright: Tom Williams/CQ-Roll Call/Getty Images, Jerod Harris/Getty Images for Vox Media
Nvidia-CEO Jensen Huang und AMD-CEO Lisa Su. - Copyright: Tom Williams/CQ-Roll Call/Getty Images, Jerod Harris/Getty Images for Vox Media

Taiwan ist eine Hochburg für Halbleiterchips – so sehr, dass zwei Branchengrößen mit Wurzeln auf der Insel sogar verwandt sind. Kürzlich wurde bekannt, dass Nvidia-CEO Jensen Huang und AMD-CEO Lisa Su Cousins ersten Grades sind, wobei der 60-jährige Huang der ältere Cousin ist.

Die Verbindungen zwischen Huang und Su sind besonders interessant, weil Nvidia und AMD beide große US-Chiphersteller sind, die mit ihren Produkten konkurrieren, auch im Bereich der künstlichen Intelligenz.

Nvidia und AMD reagierten nicht sofort auf Anfragen von Business Insider, die außerhalb der üblichen Geschäftszeiten gestellt wurden. Ein Nvidia-Sprecher bestätigte die familiäre Beziehung gegenüber CNN in einem Bericht vom Samstag und sagte, Su sei ein entfernter Cousin von Huang mütterlicherseits.

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Bereits im Jahr 2020 bestätigte Su die Beziehung der beiden bei einem Webinar der Consumer Technology Association und sagte, sie seien "entfernte Verwandte, also eine Art komplexer Cousin zweiten Grades".

Huangs Mutter ist die Schwester von Sus Großvater, so Jean Wu, eine ehemalige taiwanesische Journalistin, der jetzt über Unternehmensfamilien forscht. Die Genealogin – eine Person, die die Abstammungslinien einer Familie verfolgt – veröffentlichte im Juni auf ihrem Facebook-Account einen zusammengefassten Stammbaum.

Es ist nicht sofort klar, wie viele Geschwister Huangs Mutter – die 1939 geboren wurde – insgesamt hatte, aber laut Wus Stammbaum war sie das zwölfte Kind in der Familie und 18 Jahre jünger als Sus Vater, der das älteste Geschwisterkind war.

Laut CNN befragte Wu bei der Erstellung des Stammbaums auch ein enges Familienmitglied der beiden. Business Insider war nicht in der Lage, die Details des Stammbaums unabhängig zu überprüfen.

Huang und Su sind in verschiedene Teile der USA ausgewandert

Trotz der familiären Beziehung und des geringen Altersunterschieds scheinen Huang und Su nicht zusammen aufgewachsen zu sein. Huang wurde 1963 in Taipeh geboren und verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Taiwan und Thailand. Aufgrund der sozialen Unruhen in dem südostasiatischen Land schickten Huangs Eltern die Kinder 1973 zu Verwandten in die USA, bevor sie dorthin umzogen.

Huangs Tante und Onkel – die zu dieser Zeit in den Bundesstaat Washington eingewandert waren – schickten Jensen und seinen Bruder auf das Oneida Baptist Institute in Kentucky. Er besuchte die Oregon State University.

Su hingegen wurde in Tainan, einer Stadt im Südwesten Taiwans, geboren. Als sie zwei Jahre alt war, zog sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder in die USA. Sie wuchs in New York auf und studierte am Massachusetts Institute of Technology.

Dennoch haben sich die Wege der beiden taiwanesischen Cousinen beruflich gekreuzt. Beide stehen heute an der Spitze von zwei der größten US-Chipunternehmen nach Marktkapitalisierung.

Huang war 1993 Mitbegründer von Nvidia, nachdem er in verschiedenen Funktionen bei den Chipunternehmen LSI Logic und Advanced Micro Devices gearbeitet hatte. Dank des Booms im Bereich der generativen KI ist sein Vermögen in diesem Jahr sprunghaft angestiegen und liegt laut "Bloomberg" nun bei rund 40 Milliarden US-Dollar (etwa 37,5 Milliarden Euro)

Su kam 2012 zu AMD, nachdem sie zwölf Jahre bei IBM und fast fünf Jahre bei Freescale Semiconductor gearbeitet hatte. Im Oktober 2014 wurde sie CEO von AMD und ist jetzt 740 Millionen Dollar (etwa 694 Millionen Euro) schwer.

Der Aktienkurs von Nvidia schloss am Freitag um 3,5 Prozent höher bei 450,05 Dollar (etwa 422 Euro) pro Stück und ist in diesem Jahr um 208 Prozent gestiegen. Mit einer Marktkapitalisierung von 1,1 Billionen Dollar (etwa eine Billion Euro) ist Nvidia das weltweit größte Chip-Unternehmen nach Marktkapitalisierung.

Die AMD-Aktie schloss am Freitag um 4,1 Prozent höher bei 112,25 Dollar (etwa 105 Euro) pro Stück und ist in diesem Jahr um 73 Prozent gestiegen. Gemessen am Wert ist AMD mit einer Marktkapitalisierung von 181 Milliarden Dollar (etwa 170 Milliarden Euro) der weltweit sechstgrößte – und in den USA der drittgrößte – Chiphersteller.

Lest den Originalartikel auf Business Insider.