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Kombinierer verpassen ersehnten Staffelsieg

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Kombinierer verpassen ersehnten Staffelsieg
Kombinierer verpassen ersehnten Staffelsieg

Die deutschen Kombinierer haben ihren ersten Staffelsieg seit drei Jahren knapp verpasst.

Das Quartett des Deutschen Skiverbandes (DSV) um Senkrechtstarter Terence Weber musste sich beim Weltcup in Lillehammer knapp Gastgeber Norwegen geschlagen geben. Im Finale unterlag Vinzenz Geiger dem norwegischen Topstar Jarl Magnus Riiber und kam mit 5,3 Sekunden Rückstand ins Ziel. Dritter wurde abgeschlagen Japan (+2:23,3 Minuten).

Damit gelang Norwegen eine starke Generalprobe für die Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar). Das Staffelrennen in Lillehammer war das einzige des Weltcup-Winters. Zuletzt hatte ein deutschen Team am 25. November 2018 im finnischen Ruka eine Staffel gewonnen, danach gab es einen zweiten Platz im Weltcup sowie zwei bei den Weltmeisterschaften 2019 und 2021, jeweils hinter Norwegen.

Der deutsche Vierer hatte nach dem Springen mit 21 Sekunden vor Norwegen geführt. Rekordweltmeister Eric Frenzel (Geyer) verdoppelte den Vorsprung als Startläufer, Manuel Faißt (Baiersbronn) musste die Verfolger aus Skandinavien aber wieder auf 18,7 Sekunden herankommen lassen.

Geiger kann nicht mehr kontern

Weber, der in der Vorwoche in Ruka seinen ersten Weltcupsieg gefeiert und am Morgen Riiber auf der Schanze in Schach gehalten hatte hatte, verlor weitere Zeit und wechselte mit nur 1,1 Sekunden Vorsprung zu Schlussläufer Vinzenz Geiger. Der Team-Olympiasieger aus Oberstdorf konnte Riibers entscheidende Attacke nicht kontern.

Die beiden laufstarken Team-Olympiasieger Johannes Rydzek (Oberstdorf) und Fabian Rießle (Breitnau) waren von Bundestrainer Hermann Weinbuch nicht für die Staffel nominiert worden, Weinbuch hatte auf die Topspringer Weber und Faißt gesetzt.

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