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Knappheit von Elektrogeräten: Waschmaschinen und Geschirrspüler werden immer teurer — und weniger verfügbar

·Lesedauer: 2 Min.
Ein Elektronik-Geschäft.
Ein Elektronik-Geschäft.

Wer beim Onlinehändler Amazon nach dem Begriff „Geschirrspüler“ fahndet, bekommt 603 Ergebnisse angezeigt – vom Billigangebot für 299 Euro bis zum vollautomatischen Tisch-Geschirrspüler zum Trocknen und Sterilisieren für knapp 5000 Euro, berichtet die "Wirtschaftswoche" (Wiwo). Das Angebot wirkt üppig, die Preisspanne besonders breit.

Dies ist laut einer Studie des Stuttgarter Unternehmens Price Intelligence aber aktuell im Begriff sich zu ändern. Für die "Wiwo" hat die Firma rund 130.000 Artikel aus verschiedenen Warengruppen analysiert, die auf großen Onlineplattformen wie Amazon, Idealo und Google angeboten werden. Das Resultat: Trotz der Breite des Sortiments würden sich schon heute Lieferengpässe und Logistikschwierigkeiten bemerkbar machen.

Die Zahl der verfügbaren Produkte geht in einzelnen Kategorien teils deutlich zurück, gleichzeitig steigen die durchschnittlichen Preise. Bei den auch als „weiße Ware“ bezeichneten Elektrogroßgeräten fallen die Sprünge besonders heftig aus. So ist der Durchschnittspreis für Geschirrspüler im Onlinehandel seit August beispielsweise um sieben Prozent gestiegen. Gleichzeitig sind 14 Prozent weniger unterschiedliche Geschirrspüler am Markt verfügbar, berichtet die "Wiwo".

Die Anzahl der von Onlinehändlern angebotenen Artikel ist sogar um 38 Prozent gesunken. Ähnlich ist die Entwicklung bei Wäschetrocknern – mit vier Prozent weniger verfügbaren Produkten seit August und einem Anstieg des Durchschnittspreises um immerhin drei Prozent. Auch für Kühlschränke, Herde und Waschmaschinen müssen Kunden den Daten zufolge im Schnitt mehr bezahlen. Ähnliches gilt für andere Produktgruppen, etwa Spielzeuge, Smartwatches und Speicherkarten. Die Entwicklung trifft nicht nur die Konsumenten, sondern auch viele Händler, für die das Weihnachtsgeschäft die umsatzstärkste Zeit des Jahres ist.

Laut einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) erwarten allerdings die meisten deutschen Einzelhändler wegen Lieferengpässen bei Mikrochips und anderen Produkten negative Folgen für ihr Weihnachtsgeschäft. Drei Viertel der Unternehmen berichten bereits von Lieferengpässen. Demnach geht jeder fünfte Händler davon aus, dass sich die Materialengpässe „in erheblichem Maße“ auf ihren Umsatz auswirken dürften.

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