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Klarna sagt, dass eine KI jetzt die Arbeit von 700 Menschen erledige

Das Finanzunternehmen gab an, dass sein OpenAI-gestützter Assistent 2,3 Millionen Konversationen geführt hat, seit er vor einem Monat online ging. - Copyright: Jonas Walzberg/picture alliance via Getty Images
Das Finanzunternehmen gab an, dass sein OpenAI-gestützter Assistent 2,3 Millionen Konversationen geführt hat, seit er vor einem Monat online ging. - Copyright: Jonas Walzberg/picture alliance via Getty Images

Klarna sagt, dass sein KI-Assistent "die Arbeit von 700 Vollzeit-Agenten" leistet. In einem Blogbeitrag auf der Website des Unternehmens erklärte das Finanzunternehmen, dass sein OpenAI-gestützter Assistent 2,3 Millionen Gespräche geführt hat, seit er vor einem Monat in Betrieb ging.

Das Unternehmen behauptet, dass der Chatbot bei der "Erledigung von Besorgungen" präziser ist und in Bezug auf die Kundenzufriedenheit mit menschlichen Mitarbeitern gleichzieht. In dem Posting hieß es außerdem, dass die Technologie dem Unternehmen bis 2024 schätzungsweise 40 Millionen Dollar (37 Millionen Euro) mehr Gewinn einbringen wird.

Ein Nutzer, Gergely Orosz, ein Software-Ingenieur und Autor des Newsletters "The Pragmatic Engineer", sagte, er sei skeptisch gewesen, nachdem er den KI-Assistenten von Klarna ausprobiert hatte. "Er ist ... nicht überzeugend. Er rezitiert exakte Dokumente und leitet mich schnell an den menschlichen Support weiter", sagte er in einem Beitrag auf X.

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Sebastian Siemiatkowski, CEO von Klarna, ist seit langem von KI begeistert. Er sagte dem "Telegraph" Ende letzten Jahres, dass das schwedische Fintech-Unternehmen keine neuen Mitarbeiter mehr außerhalb der technischen Abteilung einstelle, da das Unternehmen sich auf KI stütze. "Es wird eine Schrumpfung des Unternehmens geben", sagte Siemiatkowski im Dezember. "Wir stellen derzeit überhaupt keine neuen Mitarbeiter ein, abgesehen von Ingenieuren."

Der Klarna-Chef sagte zwar, dass er nicht vorhabe, weitere Mitarbeiter zu entlassen, aber die natürliche Fluktuation bedeute, dass das Unternehmen im Laufe der Zeit schrumpfen werde, und die KI werde die fehlenden Mitarbeiter ersetzen. Klarna hatte zuvor 700 Mitarbeiter im Jahr 2022 entlassen. Das Unternehmen sah sich damals wegen des zehnprozentigen Stellenabbaus mit Gegenwind konfrontiert. Siemiatkowski nutzte eine vorab aufgezeichnete Videobotschaft, um den 700 betroffenen Mitarbeitern die Nachricht zu überbringen.

Lest den Originalartikel auf Englisch hier.