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KI könnte in zehn Jahren kostenlose Ärzte und Anwälte für alle bedeuten, sagt OpenAI-Investor Vinod Khosla

Vinod Khosla, der Gründer von Khosla Ventures, sagt voraus, dass wir in den nächsten 25 Jahren dank KI kostenlose Ärzte, Nachhilfelehrer und Anwälte und sogar Roboter haben werden.  - Copyright: Erin Beach
Vinod Khosla, der Gründer von Khosla Ventures, sagt voraus, dass wir in den nächsten 25 Jahren dank KI kostenlose Ärzte, Nachhilfelehrer und Anwälte und sogar Roboter haben werden. - Copyright: Erin Beach

Vinod Khosla, ein Investor von OpenAI, dem Unternehmen hinter Chat GPT, glaubt, dass wir in den nächsten zweieinhalb Jahrzehnten dank Künstlicher Intelligenz (KI) Zugang zu kostenlosen professionellen Dienstleistungen und menschenähnlichen Robotern haben werden.

Kostenlose Ärzte und Anwälte in zehn Jahren dank KI?

In einer kürzlich erschienenen Folge des "Cerebral Valley Podcast" von Eric Newcomer machte Risikokapitalgeber Khosla einige Vorhersagen darüber, wie KI in naher Zukunft aussehen könnte. Der 68-jährige Milliardär sagte angesichts der beeindruckenden Fähigkeiten der KI: "Ich denke, dass wir in zehn Jahren kostenlose Ärzte, kostenlose Nachhilfelehrer für alle und kostenlose Anwälte haben werden, damit sie Zugang zum Rechtssystem haben."

Bis 2048 erwartet Khosla, dass es ganze Populationen von Robotern geben wird, die aufrecht stehen wie Menschen. "Ich prognostiziere auch, dass wir in 25 Jahren eine Milliarde zweibeiniger Roboter haben werden", so Khosla. "Das wird eine riesige Industrie schaffen, die größer ist als die heutige Autoindustrie."

"Ich wette, dass wir in weniger als zehn Jahren mehr als eine Million haben werden", fuhr Khosla mit Blick auf die zweibeinigen Roboter fort. In Bezug auf GPT-5, die nächste Iteration des OpenAI-Sprachenmodells GPT-4, geht Khosla davon aus, dass die Fähigkeiten der KI in einer Weise wachsen werden, die wir noch nicht gesehen haben.

Keine Angst vor Künstlicher Intelligenz

"Wir haben die Grenzen der KI-Fähigkeiten noch nicht annähernd erreicht", sagte Khosla, "das ist eine vernünftige Annahme." Das bedeute allerdings nicht, dass wir Angst vor KI haben sollten. Laut ihm sollten wir uns keine Gedanken darüber machen, wie KI zur Zerstörung der Menschheit führen könnte. Eher sollten wir darüber nachdenken, wie KI einen positiven Einfluss auf die Welt haben kann. "Zu viele Menschen betrachten den dystopischen Blickwinkel dieser einprozentigen Wahrscheinlichkeit, dass etwas Schlimmes passiert, und ignorieren die Vorteile der KI für die Menschheit", sagte Khosla.

"Er glaubt, dass der Weg zur Neuerfindung der gesellschaftlichen Infrastruktur und zur Bereitstellung eines ressourcenreichen Lebensstils für alle sieben Milliarden Menschen auf dem Planeten durch KI führt, da sie Arbeit und Fachwissen multipliziert", sagte ein Sprecher von Khosla Ventures, der Risikokapitalfirma des Investors, in einer E-Mail an Business Insider.

"Es ist die einzige Möglichkeit, seinen Traum von nahezu kostenlosen Ärzten und Nachhilfelehrern rund um die Uhr für jedes Kind auf dem Planeten zu verwirklichen."

Khosla äußert sich schon seit Jahren zu den potenziellen Auswirkungen der KI. Im Jahr 2016 schrieb Khosla in einem Papier, dass er glaube, dass KI-Automatisierung bis zu 80 Prozent der Arbeit von Ärzten und medizinischem Personal ersetzen könnte. Im März dieses Jahres führte er diesen Punkt weiter aus, indem er sagte, dass KI in 25 Jahren 80 Prozent der Arbeit übernehmen könnte, wodurch die Menschen mehr Zeit für andere Beschäftigungen hätten.

"Dieser große Wandel ist die Gelegenheit, die Menschheit von der Notwendigkeit zu arbeiten zu befreien", sagte Khosla in einem Interview mit Semafor. "Die Menschen werden arbeiten, wann sie wollen und woran sie wollen."

Es ist klar, dass der Investor schon lange an das revolutionäre Potenzial der KI glaubt. Immerhin hat seine VC-Firma Khosla Ventures 2019 Kapital in Höhe von 50 Millionen Dollar in OpenAI investiert und auch in andere KI-Startups wie Replit investiert. Dennoch sagte Khosla im Oktober zu Business Insider, er wolle derzeit nicht zu viel auf KI setzen. Angesichts des Hypes um die Technologie glaubt Khosla, dass KI-Startups überbewertet seien und dass nur wenige überleben würden. "In Momentum zu investieren, ist eine schlechte Idee", sagte Khosla über KI.

Den Originalartikel findet ihr hier.