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Karliczek will Pandemiehilfen für Studenten auch im Wintersemester

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Studenten, die wegen der Corona-Pandemie ihren Nebenjob verloren haben, sollen nach dem Willen von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek auch im Wintersemester finanziell unterstützt werden. "Wir sind uns mit dem Deutschen Studentenwerk einig, dass wir die bewährte Überbrückungshilfe für Studierende in pandemiebedingten Notlagen im November wiederaufleben lassen", sagte die CDU-Politikerin der "Rheinischen Post" (Samstag). "Ich kann mir vorstellen, dass die Überbrückungshilfe aber auch darüber hinaus bis zum Ende des Wintersemesters weiterläuft."

In der Corona-Krise hatte das Bildungsministerium die Überbrückungshilfe ins Leben gerufen, die nicht zurückgezahlt werden muss. Sie wurde von Juni bis September an diejenigen ausgezahlt, die mit Kontoauszügen nachweisen konnten, dass sie in einer pandemiebedingten Notlage sind, etwa weil regelmäßige Zahlungen aus Jobs ausblieben. Gezahlt wurden 100 bis maximal 500 Euro pro Monat.

Karliczek sagte der Zeitung: "Wir lassen die Studierenden in dieser Pandemie nicht allein." Die Überbrückungshilfe gebe den Studenten und Studentinnen, "die ihre Jobs verloren haben und die auch in den nächsten Monaten womöglich nicht so rasch neue Erwerbsmöglichkeiten aufgrund der Pandemie finden", eine gewisse Sicherheit.

Derzeit gibt es dem Bericht zufolge IT-Probleme mit der Antragstellung für die Hilfen im November. Aus dem Bundesbildungsministerium heiße es nun, dass voraussichtlich Mitte November 2020 eine erneute Antragstellung möglich sein solle. Nach Gesprächen zwischen dem Ministerium und dem Deutschen Studentenwerk könnte es künftig zudem einfachere Voraussetzungen für einen Antrag geben.

Ende Oktober waren vor dem Teil-Lockdown mit Schließungen unter anderem in der Gastronomie neue Forderungen zur Hilfe von Studenten laut geworden. Die Grünen im Bundestag, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatten die schnelle Wiederauflage des im September ausgelaufenen Nothilfeprogramms verlangt.