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JPMorgans Pinto: Haben Emotionalität um Superliga unterschätzt

Hannah Levitt und Francine Lacqua
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Daniel Pinto hatte einen der besten Tribünenplätze für die kurzlebige Fußball-Superliga. Zu Beginn der Woche wollte der Chef der Investmentbank von JPMorgan Chase & Co mit seinem Haus das Projekt abtrünniger Top-Vereine finanzieren. Aber der Widerstand der Fans weltweit folgte umgehend.

“Wir hatten erwartet, dass es emotional werden würde” so Pinto in einem Bloomberg-Interview am 20. April. “Wir haben einen Kredit für einen Kunden arrangiert. Es ist nicht unsere Aufgabe zu entscheiden, wie Fußball in Europa am besten funktionieren sollte.”

Wäre die Super League nicht gescheitert, hätte JPMorgan Millionen Dollar an Gebühren und Zinsen verdient. Jetzt muss Pinto die Nachwehen der Niederlage für seine Bank verarbeiten.

“Es ist klar, dass wir das Ausmaß an Emotionen, die dieser Deal hervorrufen würde, unterschätzt haben, und wir werden als Unternehmen aus dieser Erfahrung lernen”, sagte er am Donnerstag. “Am Ende waren die Fußballfans laut und deutlich zu hören, und das ist das Wichtigste.”

Es war eine seltene Fehleinschätzung des langgedienten Leiters der Unternehmens- und Investmentbank von JPMorgan. Pinto hat in dieser Rolle länger überlebt als jeder seiner Vorgänger unter Jamie Dimon. Unerwartete Probleme meistert er mit seinem pragmatischen Ansatz - die Herzoperation seines Chefs, den Brexit und zunehmend verärgerte Scharen von Bankern.

Normalerweise bleibt Pinto dem Rampenlicht fern, doch hier stand er Bloomberg TV Rede und Antwort. Er zeigte sich optimistisch in Bezug auf die Performance seines Unternehmens. Hier die wichtigsten Aussichten für 2021 aus dem Interview:

Gutes Wirtschaftswachstum dürfte lebhafte Märkte und viel Kundenaktivität mit sich bringenSieht sehr gesundes Wachstum im Investment BankingVolumina im Handel dürften sich normalisierenAnstieg bei Fusionen und Übernahmen um 20% erwartetECM-Geschäft sowie Geschäft mit Emissionen hochverzinslicher Anheihen dürfte um 10% bis 20% steigenRisiken: unkontrollierte Inflation oder Rückschritte bei Covid-19JPMorgan war nicht bei Archegos Capital Management involviert, aber Zusammenbruch sollte als “Weckruf” dienen für Prime Brokerage-GeschäftPinto warnte vor Bitcoin und Spacs: Risko bei Bitcoin liegt darin, dass “etwas passiert, was das Vertrauen zerstört” und einige Spacs dürften zu viel für Aquisitionen zahlen oder keine geeingenen Ziele finden

Überschrift des Artikels im Original:JPMorgan’s Pinto Breaks Silence on Super League, Talks SPACs

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