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JP Morgan Ikone kündigt, Krypto für Portfolio-Diversifikation gut

·Lesedauer: 2 Min.

John Normand, JPMorgan Chase & Co. Leiter der Cross-Asset-Fundamental-Strategie, kündigte seinen Job nach 24 Jahren. Doch zuvor veröffentlichte er noch eine letzte Notiz und sprach über das Investment in Kryptowährungen.

Normand veröffentlichte wöchentliche JPMorgans Cross Asset Berichte. In einer Notiz vom 21. Mai erklärte er:

„Dies ist meine letzte Notiz und mein letztes Video, nach 24 Jahren höre ich nun auf. […] Ich bin Dutzenden von JPM Research-Kollegen für ihre Zusammenarbeit und einigen für ihre Betreuung dankbar. Und den Kunden für ihre Leserschaft und ihr Engagement durch gute und schlechte Zeiten.“

Ferner erörterte John Normand auch, in welche Märkte er garantiert nicht einsteigen würde, wenn er sich jetzt für Investmentschritt entscheiden müsste:

„Wenn ich jetzt einen der sehr teuren Märkte meiden müsste, wären es Kryptowährungen, da dies zwei Merkmale mit sich bringt, die anderen reichen Märkten fehlen: eine Vorliebe für eine hohe Hebelwirkung der Anleger und eine fragwürdige Investition in Bezug auf den Nutzen und die Effizienz von privatem Geld im Vergleich zu gesetzlichem Zahlungsmittel.“

JP Morgan: Ein Bild von BeInCrypto.com
JP Morgan: Ein Bild von BeInCrypto.com

Investitionen während der Inflation

Normand thematisierte auch, welche Investmentschritte in Bezug auf die aktuelle Inflation denkbar wären. Während der Analyst moderate Chance auf einen Rückgang des All-Country-Index des MSCI um 10% im Sommer auf der Nordhalbkugel sieht, könnten „Long US-Dollar, Short Gold und Long Value versus Growth“ gewinnbringend sein.

„Der Risiko-Ertrag durch den Verkauf von Fed-sensiblen Vermögenswerten (Anleihen, Gold, Nicht-USD-Währungen, Wachstumsaktien) anstelle vom Verkauf zyklisch sensibler Aktien (Aktien insgesamt) wäre besser.“

Des Weiteren rechnet Normand mit unterdurchschnittlichen Renditen für den Rest des Jahres. Die 13-seitige Notiz umfasst auch einige weitere Anlagetipps. Beispielsweise erörtert Normand, warum die Asset-übergreifende Strategie so nützlich ist.

„Die Cross-Asset-Strategie ist ein Ansatz zur Alpha-Generierung, der vier Elemente umfasst: (1) einen Ausblick und Handelsempfehlungen, die alle Anlageklassen und Regionen mit einem Anlagehorizont von bis zu einem Jahr abdecken; (2) eine Mischung aus High-Performance und Empfehlungen von Asset-Class-Spezialisten, kombiniert mit relativen Empfehlungen eines Analysten, (3) einer Reihe gemeinsamer makroökonomischer und politischer Annahmen und standardisierter Faktormodelle, die interne Konsistenz innerhalb eines Multi-Asset-Modell-Portfolios schaffen, und (4) opportunistisch Forschung zu aufkommenden makroökonomischen, politischen oder strukturellen Themen, die die Basisansicht für mehrere Anlageklassen erweitern oder ein Abwärtsrisikoszenario aufzeigen könnten.“

In einem Bericht von JP Morgan lesen wir, dass das Investment in Kryptowährungen von bis zu zwei Prozent der individuellen Liquidität die Portfolioeffizienz aufgrund hoher Renditen und moderater Korrelationen verbessern kann. Ob dies aber langfristig so bleiben wird, bezweifeln die Analysten von JP Morgan.

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