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Je mehr ihr euch bewegt, desto länger lebt ihr – zeigt eine Studie, die 100.000 Menschen über 30 Jahre beobachtet hat

 - Copyright: getty images
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Eine Studie, die am 25. Juli in der Fachzeitschrift "Circulation" der American Heart Association veröffentlicht wurde, kommt zu dem Schluss, dass mehr Bewegung zu einem längeren und gesünderen Leben beitragen kann. Forscher der Harvard T. H. Chan School of Public Health untersuchten die Daten von mehr als 100.000 Teilnehmern über einen Zeitraum von 30 Jahren, um die Bewegungsgewohnheiten mit dem Risiko zu vergleichen, während der Studie an einer beliebigen Ursache zu sterben.

Aktivitäten wie Spazierengehen, Gewichtheben und Körpergewichtstraining wurden als mäßige Bewegung gewertet, während Kraft-Aktivitäten die Sportarten Laufen, Schwimmen, Radfahren und Aerobic umfasste. Die aktuellen Richtlinien des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums empfehlen, dass ihr euch mindestens 150 Minuten pro Woche mäßig bewegen solltet oder 75 Minuten pro Woche kräftig trainiert – oder eine Kombination aus beidem.

Das Sterberisiko ist bis zu 31 Prozent geringer – bei dieser Art von Training

Das Ergebnis der Harvard-Studie zeigt: Wer sich an diese Mindestrichtlinien hielt, hatte ein geringeres Risiko, während der Studienzeit an einer beliebigen Todesursache zu sterben. Das Risiko war um 21 Prozent geringer als bei der Vergleichsgruppe, die sich weniger bewegten.

Das Forschungsteam fand auch heraus, dass sich das Sterberisiko der Teilnehmer um bis zu 23 Prozent verringerte, wenn sie 150 bis 300 Minuten pro Woche sportlich aktiv waren. Bei den Teilnehmern, die zusätzlich noch moderate Bewegung einbauten, wie beispielsweise Spazierengehen, war das Sterberisiko 26 bis 31 Prozent geringer als bei der Vergleichsgruppe, die sich nicht viel bewegten. Insgesamt kamen diese Teilnehmer auf 300 bis 600 Minuten Training pro Woche.

Frühere Untersuchungen haben bereits ergeben, dass einige Arten von sehr intensivem Training, wie beispielsweise Marathon- und Triathlon-Training, das Risiko für Herzkrankheiten erhöhen können, was in dieser Studie jedoch nicht der Fall war. Mehr als sechs Stunden intensives Training pro Woche oder zehn Stunden moderates Training pro Woche brachten den Studienteilnehmern zwar keine Vorteile, aber auch keine Nebenwirkungen.

Sport sorgt für eine generelle bessere Gesundheit

Laut Dong Hoon Lee, dem Hauptautoren der Studie und wissenschaftlichen Mitarbeiter am Harvard T.H. Chan, ist es für einen langfristigen Nutzen entscheidend, dass man sich regelmäßig bewegt – egal wie viel man trainiert. „Unsere Studie liefert Anhaltspunkte für die Wahl der richtigen Menge und Intensität körperlicher Aktivität im Laufe des Lebens, um die allgemeine Gesundheit zu erhalten“, so Lee in einer Pressemitteilung.

Eine Einschränkung der Studie besteht darin, dass die Teilnehmer überwiegend weiß waren und aus zwei großen Umfragen unter Krankenschwestern und anderen medizinischen Fachkräften stammten, sodass nicht klar ist, ob die Ergebnisse auch für andere Bevölkerungsgruppen gelten.

Umfangreiche frühere Forschungen belegen aber die Vorteile von Sport und Bewegung für die Gesundheit in vielerlei Hinsicht, von der Verbesserung der Stimmung und der Herzgesundheit bis hin zum Muskelaufbau und der Vorbeugung von altersbedingtem Abbau. Die besten Ergebnisse erzielt ihr, wenn ihr eine Mischung aus Ausdauertraining und Krafttraining in euer Trainingsprogramm aufnehmt.

Dieser Text wurde von Lisa Ramos-Doce aus dem Englischen übersetzt. Das Original findet ihr hier.