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Israeli soll Informationen an Feindesland Iran gegeben haben

·Lesedauer: 1 Min.

TEL AVIV (dpa-AFX) - Der israelische Geheimdienst hat einen Mann wegen des Verdachts auf Weitergabe von Informationen an den Erzfeind Iran festgenommen. Der Mann solle über einen libanesisch-irakischen Kontakt Daten an Vertreter des iranischen Geheimdienstes weitergeleitet haben, teilte der Geheimdienst Schin Bet am Montag mit. Ihm werde Kontakt zu einem ausländischen Agenten vorgeworfen sowie die Weitergabe von Informationen an den Feind.

Nach einem Bericht der linksliberalen Zeitung "Haaretz" handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen reichen Geschäftsmann und Beduinen, der auch Kontakte zu zahlreichen israelischen Politikern gehabt haben soll. Er habe Informationen über Verteidigungsminister Benny Gantz weitergegeben.

Der Mann wurde nach Angaben des Schin Bet bereits am 10. Juni festgenommen und durfte laut "Haaretz" rund drei Wochen lang keinen Anwalt treffen. Der Geschäftsmann soll in finanzielle Schwierigkeiten geraten sein. Ein Richter habe in der vergangenen Woche die Vorgehensweise des Staates in dem Fall scharf kritisiert, hieß es. Er habe "das generelle Szenario als nicht überzeugend" bezeichnet.

Israel und der Iran sind Erzfeinde. Israel wirft Teheran vor, weiter an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten. Der jüdische Staat sieht sich durch den Iran in seiner Existenz bedroht. Unter anderem hatte Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei Israel als Geschwulst in der Nahost-Region bezeichnet, das mit einem "heiligen Krieg" der Palästinenser entwurzelt und entfernt werden müsse.

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