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Irans Ölminister: Keine Sorgen vor weiteren Trump-Sanktionen

·Lesedauer: 1 Min.

TEHERAN (dpa-AFX) - Der Iran hat nach den Worten von Ölminister Bidschan Namdar Sanganeh keine Sorgen vor weiteren US-Sanktionen während der verbleibenden Amtszeit des abgewählten Präsident Donald Trump. Die Trump-Regierung habe gegen jeden Bereich des iranischen Ölsektors Zwangsmaßnahmen verhängt, es gebe keine Lücken. "Es sei denn, Trump will auch noch unser Küchenpersonal sanktionieren", sagte Sanganeh am Montag im Staatsfernsehen.

Der Minister nahm damit Stellung zu Medienberichten, wonach die Trump-Regierung bis zu ihrer Amtsübergabe an den Demokraten Joe Biden im Januar den Iran mit einer "neuen Sanktionsflut" belegen wolle. "Diese sogenannte Sanktionsflut wäre lediglich ein weiterer blinder Rachefeldzug der Amerikaner gegen den Iran", sagte Sanganeh, der selbst auf der amerikanischen Sanktionsliste steht.

Der Ausstieg der Trump-Regierung aus dem Wiener Atomabkommen von 2015 sowie neue Sanktionen haben den Iran in eine politische und wirtschaftliche Krise gestürzt. Insbesondere der Ölexport des Gottesstaates wurde stark getroffen. Medienberichten zufolge schrumpften die Ausfuhren in den vergangenen Monaten von 2,8 Millionen auf unter 500 000 Barrel (je 159 Liter) am Tag.

Mit dem Wahlsieg des Demokraten Biden hofft der Iran nicht nur auf eine Rückkehr der USA zum Atomdeal, sondern auch auf die Aufhebung der US-Sanktionen. In dem Fall könnte auch der Ölexport als wichtigste Einnahmequelle wieder anziehen.