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Interner Lagebericht: Nato hält langen Abnutzungskrieg in der Ukraine für immer wahrscheinlicher

Eine Frau untersucht die Schäden in einer Schule in einem Wohnviertel der ukrainischen Stadt Charkiw, das von russischen Bomben getroffen wurde. - Copyright: Sergej Bobok/AFP via Getty Images
Eine Frau untersucht die Schäden in einer Schule in einem Wohnviertel der ukrainischen Stadt Charkiw, das von russischen Bomben getroffen wurde. - Copyright: Sergej Bobok/AFP via Getty Images

Die Nato geht nicht von einem baldigen Ende des Ukraine-Kriegs aus. Das geht aus einem internen Lagebericht des Militärbündnisses vom Montag hervor, der Business Insider vorliegt.

Demnach sind die Analysten der Nato der Auffassung, dass "im Donbass beide Seiten vermutlich eine Feuerpause benötigen, um umzurüsten, sich zu regenerieren und ihre Einsatzziele neu zu definieren". Der Bericht erkennt jedoch an, dass Russland bei den Kämpfen im Osten des Landes die militärische Übermacht hat – vor allem wegen seiner Artillerie. Zuletzt hatte Russland viele Gebiete im Donbass erobert oder zerstört; eine komplette Einnahme der Ost-Ukraine scheitert jedoch am Widerstand der ukrainischen Streitkräfte.

Die Nato erwartet dem Lagebericht zufolge, dass dieser Widerstand weiter anhält. "Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sich der Konflikt zu einem Abnutzungskrieg mit geringerer Intensität entwickelt", heißt es in dem Schreiben. "Keine Seite hat, ohne signifikante Verstärkungen, einen Vorteil, der groß genug wäre, den Konflikt in naher Zukunft militärisch zu entscheiden."

Spanien will der Ukraine als erstes Nato-Land moderne Kampfpanzer liefern

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte auf dem G7-Gipfel am Wochenende davon gesprochen, den Krieg bis zum Winter beenden zu wollen. Dafür brauche sein Land aber dringend mehr Waffenlieferungen. Die USA haben nun angekündigt, ein modernes Luftabwehrsystem für die Ukraine zu kaufen.

Als erstes Nato-Land hat Spanien der Ukraine zudem zehn Leopard-2-Panzer angeboten. Anfang Juli soll eine Delegation aus Kiew nach Spanien reisen. Sollte die Ukraine die Panzer haben wollen, muss Deutschland grünes Licht geben, weil sie ursprünglich aus Bundeswehr-Beständen stammen. Das spanische Angebot erhöht somit den Druck auf die Bundesregierung, die bisher – trotz wiederholter Anfragen der ukrainischen Regierung – von eigenen Panzer-Lieferungen an die Ukraine abgesehen hat.

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