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IAB-Barometer: Arbeitsmarkt entwickelt sich weiter günstig

NÜRNBERG (dpa-AFX) -Auf dem deutschen Arbeitsmarkt zeichnet sich weiter eine günstige Entwicklung ab. Das Arbeitsmarktbarometer des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) legte den vierten Monat in Folge zu. "Die Arbeitsagenturen blicken zunehmend optimistisch in die Zukunft. Die Arbeitsmarktaussichten in Deutschland hellen sich weiter auf", sagte der Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen, Enzo Weber, am Montag.

Mit einem Plus von 0,4 Punkten habe das Arbeitsmarktbarometer im Februar bei 103,3 Punkten gelegen - und damit klar über der neutralen Marke von 100, teilte das IAB in Nürnberg mit. Auch das europäische Barometer stieg, liegt aber mit 101,1 Punkten nicht ganz so günstig. Die positiven Erwartungen in Deutschland seien denen im Rest Europas enteilt, hieß es von den Wissenschaftlern. Die Bundesagentur für Arbeit legt am Mittwoch ihre Statistik für den Februar vor.

Das Barometer bildet die Prognosen aller deutschen Arbeitsagenturen für die nächsten drei Monate ab - einerseits hinsichtlich der Erwartungen zur Arbeitslosigkeit, andererseits hinsichtlich der Beschäftigungsperspektiven. Vor allem die ohnehin auf Rekordniveau befindliche Beschäftigung nimmt den Prognosen zufolge zu. Diese Komponente des Barometers stieg um 0,1 auf 104,9 Punkte im Februar. Limitierend wirkt hier die Verfügbarkeit geeigneten Personals.

Die Komponente zur Vorhersage der Arbeitslosigkeit stieg deutlicher um 0,8 Punkte auf 101,8 Punkte und signalisiert einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Ursache ist vor allem ein statistischer Effekt. "Durch die Registrierung der ukrainischen Geflüchteten war die Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr vorübergehend angestiegen, aber mit der zunehmenden Integration in Arbeit geht es jetzt mehr und mehr in die andere Richtung", sagte Weber. Es wird erwartet, dass vor allem in den Monaten April und Mai zahlreiche Menschen aus der Ukraine ihre Integrationskurse absolviert haben und dann dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werden.

Nach Angaben der Minijobzentrale in Bochum hat sich die Zahl der geringfügig Beschäftigten nach der Corona-Flaute erholt. Ende des Jahres waren demnach 300 000 mehr Menschen als Minijobber beschäftigt als ein Jahr zuvor - insgesamt waren es 6 828 755 Männer und Frauen.