Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.399,65
    +202,91 (+1,34%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.034,25
    +34,81 (+0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    34.797,40
    +248,87 (+0,72%)
     
  • Gold

    1.832,90
    +17,20 (+0,95%)
     
  • EUR/USD

    1,2174
    +0,0106 (+0,88%)
     
  • BTC-EUR

    47.337,96
    +808,85 (+1,74%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.490,07
    +54,29 (+3,78%)
     
  • Öl (Brent)

    64,71
    0,00 (0,00%)
     
  • MDAX

    32.665,02
    +364,65 (+1,13%)
     
  • TecDAX

    3.427,58
    +42,51 (+1,26%)
     
  • SDAX

    16.042,00
    +171,69 (+1,08%)
     
  • Nikkei 225

    29.357,82
    +26,45 (+0,09%)
     
  • FTSE 100

    7.129,71
    +53,54 (+0,76%)
     
  • CAC 40

    6.385,51
    +28,42 (+0,45%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.764,52
    +131,68 (+0,97%)
     

Hund oder Katze? Was es über eure Persönlichkeit aussagt, welches Haustier ihr habt — laut Forschern

Business Insider Deutschland
·Lesedauer: 3 Min.

Für manche ist die Antwort auf die Haustierfrage ein kategorisches „Entweder-Oder“. Entweder sie lieben Hunde — oder sie lieben Katzen. Andere Menschen mögen beide Tiere, aber, wenn sie ehrlich sind, das eine doch etwas mehr als das andere. Egal, wie stark ausgeprägt die unterschiedlichen Vorlieben sind: Viele identifizieren sich selbst entweder als Hunde- oder Katzenmensch.

In welchem Team ihr euch seht, sagt auch etwas über euch selbst und eure Persönlichkeit aus. Was genau, das haben schon diverse Forscherinnen und Forscher ergründet, wie „Psychology Today" berichtet. 2017 etwa kamen US-Forscher um die Psychologin Denise Guastello vom Carroll College in Wisconsin zu dem Ergebnis: Menschen, die Katzen bevorzugen, seien tendenziell intelligenter, sensibler und typische Einzelgänger. Sie sind, folgerten die Forscher, kreativer, oft unkonventioneller und nicht so sehr darauf versteift, sich an soziale Normen zu halten.

Hundemenschen dagegen seien eher lebhaft, gesellig, warmherzig, extrovertiert — und halten sich lieber an Regeln. Den Forschern zufolge handelt es sich bei ihnen um Persönlichkeiten, die praktisch veranlagt sind und denen es wichtig ist, gut in soziale Gruppen zu passen.

Für eine andere Untersuchung ordneten Forscher im Jahr 2010 einige Testpersonen, die sich selbst als Hunde- oder Katzenmenschen bezeichneten, auf einer Skala ein, die in der Psychologie große Bedeutung hat: bei den sogenannten „Big Five” der Persönlichkeitseigenschaften. Die Wissenschaftlerinnen überprüften, wo ihre Testpersonen jeweils in den Bereichen „Offenheit für Erfahrungen“, „Gewissenhaftigkeit“, „Extraversion“, „Verträglichkeit“ und „Neurotizismus“ rangierten.

Mit letzterem ist gemeint, wie emotional stabil oder labil jemand ist. Auch bei dieser Studie kam heraus: Hundemenschen waren tendenziell extrovertierter, kompromissbereit und pflichtbewusst; Katzenmenschen oft emotional labiler, aber auch offener für Neues.

Wenn die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Recht haben, dann ist es wahr, dass Hunde- und Katzenhalterinnen und -halter tatsächlich Ähnlichkeiten mit ihren jeweiligen Tieren haben. Schließlich gelten auch Katzen als freiheitsliebende, kluge Einzelgänger, ebenso wie ihre Besitzerinnen und Besitzer. Hunde, auf der anderen Seite, gehorchen — im besten Fall — den Befehlen ihrer Halterinnen oder Halter und sind gesellige Tiere. Die Vermutung liegt also nahe, dass auch ihr euch eher zu dem Tier hingezogen fühlt, das eurer eigenen Persönlichkeit am nächsten kommt.

Religiöse Menschen haben seltener Tiere

In einer neuen Studie, die gerade im Fachmagazin „Journal for the Scientific Study of Religion” veröffentlicht wurde, haben sich nun sogar US-Soziologen mit der Frage beschäftigt: Wie hängt die Religiösität von Menschen damit zusammen, welches Haustier sie besitzen?

Sie fanden heraus, dass die Probandinnen und Probanden, die öfter Gottesdienste besuchten, tendenziell seltener Haustiere hatten. Dieses Ergebnis kam allerdings nur zustande, weil diese Personen fast nie Katzen besaßen — Hunde allerdings hielten sie genauso oft wie weniger religiöse Menschen.

Warum das so ist, dazu konnten auch die Forscher nur spekulieren. Es kann natürlich im Zusammenhang mit den Persönlichkeitsmerkmalen der sehr gläubigen Testpersonen stehen, dass sie entweder einen Hund oder gar kein Tier besaßen. Vielleicht handelt es sich aber auch schlicht um einen Zufall.

Dieser Artikel erschien bei Business Insider bereits im September 2020. Er wurde nun erneut geprüft und aktualisiert.

jb