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HCOB verkauft Hauptsitz nach Schrumpfkurs ehemaliger Landesbank

Stephan Kahl
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die Hamburg Commercial Bank, die ehemalige HSH Nordbank, hat ihren Hauptsitz in der Hamburger Innenstadt an die Signa Gruppe verkauft.

Die 1972 errichtete Immobilie umfasst mehr als 30.000 Quadratmeter und wurde seinerzeit für eine deutlich größere Belegschaft konzipiert, wie die HCOB am Mittwoch mitteilte. Für die heute deutlich kleinere Bank sei das Gebäude nicht mehr passend.

Das achtgeschossige Gebäude am Gerhart-Hauptmann-Platz wird für eine Übergangszeit von etwa vier Jahren im Rahmen einer Sale-and-Lease-back-Vereinbarung zunächst weiter von der HCOB genutzt.

Anschließend wird die Bank in den sich derzeit in Planung befindlichen Elbtower im Osten des Hamburger Stadtteils Hafencity umziehen. Angemietet werden rund 11.000 Quadratmeter, mit der Option auf weitere 2.000 Quadratmeter, für mindestens zehn Jahre.

Die HCOB war nach der Finanzkrise vom Staat gerettet worden, weil sie sich mit Schiffskrediten verspekuliert hatte. Im vorletzten Jahr wurde sie dann als erste Landesbank in Deutschland privatisiert und an ein Konsortium um Cerberus Capital Management LP und J.C. Flowers & Co LLC veräußert.

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