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Handwerk fordert mehr Tempo nach Bund-Länder-Runde

BERLIN (dpa-AFX) -Das Handwerk hat von Bund und Ländern mehr Tempo beim Krisenmanagement eingefordert. "Es bleibt richtig, was der Bund in der vergangenen Woche mit dem Abwehrschirm beschlossen hat", sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, am Mittwoch. "Auf die Ankündigungen müssen jetzt endlich greifbare Entlastungen folgen. Ein Schirm, der nicht aufgespannt wird, schützt auch nicht."

Bund und Länder hätten es bisher verpasst, ein gemeinsames kraftvolles Signal gegen die vielen Krisen auszusenden, so Wollseifer. "Das ist in der jetzigen Lage zu wenig. Wir haben konkretere Ergebnisse von dieser Runde erwartet."

Die Verhandlungen von Bund und Ländern über die Entlastungen für Bürger und Unternehmen angesichts der hohen Energiepreise treten auf der Stelle. Viele Finanzierungsfragen sind offen.

Wollseifer sagte, die Betriebe und Beschäftigten seien auf eine schnellstmögliche Umsetzung der seit langem geforderten Gas- und Strompreisbremse sowie Härtefallhilfen angewiesen. "Bei den Details und der Umsetzung muss jetzt aufs Tempo gedrückt werden." Zeit sei für viele Betriebe mittlerweile das knappste Gut.