Deutsche Märkte schließen in 2 Stunden 59 Minuten
  • DAX

    15.548,90
    +100,86 (+0,65%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.100,98
    +17,61 (+0,43%)
     
  • Dow Jones 30

    33.290,08
    -533,32 (-1,58%)
     
  • Gold

    1.778,30
    +9,30 (+0,53%)
     
  • EUR/USD

    1,1891
    +0,0025 (+0,21%)
     
  • BTC-EUR

    27.478,76
    -934,37 (-3,29%)
     
  • CMC Crypto 200

    798,90
    -141,04 (-15,01%)
     
  • Öl (Brent)

    71,83
    +0,19 (+0,27%)
     
  • MDAX

    34.097,91
    +75,39 (+0,22%)
     
  • TecDAX

    3.484,38
    -4,99 (-0,14%)
     
  • SDAX

    16.044,82
    +39,90 (+0,25%)
     
  • Nikkei 225

    28.010,93
    -953,15 (-3,29%)
     
  • FTSE 100

    7.028,37
    +10,90 (+0,16%)
     
  • CAC 40

    6.584,28
    +15,12 (+0,23%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.030,38
    -131,02 (-0,93%)
     

Habeck fordert grundlegend mehr Geld für benachteiligte Schüler

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Grünen-Bundeschef Robert Habeck fordert grundlegend mehr Geld zur Förderung benachteiligter Schülerinnen und Schüler und dazu auch mehr Engagement vom Bund. "Bildung, die Schülerinnen und Schüler nicht erreicht, rächt sich später auf dramatische Art", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Online Sonntag, Print Montag). "Das haben wir jetzt gesehen: Das Corona-Schuljahr hat Kinder aus ärmeren Familien in ihren Entwicklungsmöglichkeiten und damit in ihren Chancen für die Zukunft stark zurückgeworfen."

Aus seiner Sicht gebe es eine Aufgabe des Bundes, sich um Bildung zu kümmern, denn der Bund sei für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse verantwortlich. "Hier muss der Bund Wege finden, verstärkt mit den Ländern zusammenzuarbeiten", sagte Habeck mit Blick auf die Bundesländer, die laut Grundgesetz primär für Bildungsfragen zuständig sind. "Eine Änderung des Grundgesetzes dafür wäre zwar gut, aber aller Erfahrung nach ist das kompliziert und dauert lange." Man könne auch etwa über das Sozialrecht (Sozialgesetzbücher) Schüler aus bestimmten sozialen Schichten dauerhaft stärker unterstützen.

Das schwarz-rote Bundeskabinett hatte am Mittwoch ein "Aktionsprogramm Aufholen" auf den Weg gebracht, das Folgen der Corona-Maßnahmen für Kinder und Jugendliche abmildern soll. Eine Milliarde Euro ist für Nachhilfe- und Förderprogramme für Schüler gedacht, die Lernrückstände aufholen müssen. Eine weitere Milliarde Euro soll in soziale Maßnahmen investiert werden, um auch die psychischen Krisenfolgen für Kinder und Jugendliche abzufedern. Habeck meinte dazu, dies sei ein erster Schritt in die richtige Richtung. "Aber es darf eben keine einmalige Leistung bleiben. Daraus muss eine Debatte über systematische Förderung werden."

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.