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Den Haager Gericht bestätigt Baustopp für Gasförderung in Nordsee

DEN HAAG (dpa-AFX) -Ein niederländisches Gericht hat Bauarbeiten für die geplante Gasförderung in der Nordsee vor den Inseln Borkum und Schiermonnikoog untersagt. Die von der Regierung in Den Haag erteilte Genehmigung sei unzureichend, entschied das Verwaltungsgericht in Den Haag am Donnerstag. Die Genehmigung zur Gasförderung ist von dem Urteil nicht betroffen, das Verbot bezieht sich nur auf die Errichtung der Bohrplattform. Gegen die Baupläne hatten unter anderem die Deutsche Umwelthilfe, andere Umweltorganisationen und Borkum geklagt. Damit bestätigte das Gericht eine einstweilige Verfügung aus dem vergangenen Jahr.

Das niederländische Energieunternehmen One-Dyas will in niederländischen Gewässern nach Erdgas bohren und dafür eine Plattform errichten sowie Kabel anlegen. Das Wirtschaftsministerium hatte dafür eine Lizenz erteilt. Das Gericht erklärte nun, dass die möglichen schädlichen Folgen der Bauarbeiten für Natur und Tiere nicht ausreichend untersucht worden seien.

Die Lizenz zur Gasgewinnung ist dem Urteil zufolge rechtmäßig. Das zuständige Wirtschaftsministerium habe ausreichend begründet, dass die Gasförderung aus kleinen Feldern auf See angesichts der Energiewende und Energieversorgung notwendig sei. Aber die geplanten Bauarbeiten könnten zu erhöhtem Stickstoff-Ausstoß führen mit möglichen schädlichen Folgen für ein Naturschutzgebiet auf Schiermonnikoog. Auch seien die Folgen für Seehunde nicht ausreichend untersucht worden.

Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.