Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    17.930,32
    -24,16 (-0,13%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.955,01
    -11,67 (-0,23%)
     
  • Dow Jones 30

    37.983,24
    -475,84 (-1,24%)
     
  • Gold

    2.360,20
    -12,50 (-0,53%)
     
  • EUR/USD

    1,0646
    -0,0085 (-0,79%)
     
  • Bitcoin EUR

    58.466,77
    -3.962,40 (-6,35%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Öl (Brent)

    85,45
    +0,43 (+0,51%)
     
  • MDAX

    26.576,83
    -126,35 (-0,47%)
     
  • TecDAX

    3.326,26
    -28,04 (-0,84%)
     
  • SDAX

    14.348,47
    -153,01 (-1,06%)
     
  • Nikkei 225

    39.523,55
    +80,92 (+0,21%)
     
  • FTSE 100

    7.995,58
    +71,78 (+0,91%)
     
  • CAC 40

    8.010,83
    -12,91 (-0,16%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.175,09
    -267,10 (-1,62%)
     

Großhandel fordert raschen Schienennetz-Ausbau für Gütertransporte

BERLIN (dpa-AFX) -Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) fordert eine schnelle Modernisierung des Schienennetzes für den Güterverkehr. "Das deutsche Schienennetz wurde über Jahre kaputtgespart und hat keine Kapazitäten für das steigende Transportaufkommen von Gütern", sagte BGA-Präsident Dirk Jandura am Freitag.

Aktuell sei es für Groß- und Außenhändler nicht mehr möglich, mehr Güter auf der Schiene zu transportieren. "Wir verlieren schon jetzt an Attraktivität für Fachkräfte und Unternehmen", sagte Jandura.

Die Schiene müsse dringend ausgebaut werden. Dazu zähle auch, dass Bahnsysteme europaweit aufeinander abgestimmt und vereinheitlicht werden. "Es dürfen keine Trassen mehr stillgelegt werden wie in den letzten 20 Jahren, sondern diese sollten reaktiviert werden und somit das Streckennetz erweitern", forderte Jandura.

Laut BGA werden 20 Prozent der Emissionen in Deutschland aktuell durch den Verkehrssektor verursacht. Die Bundesregierung will bis 2045 klimaneutral werden. Dazu könne die Schiene einen wesentlichen Anteil beitragen. Zurzeit liege das Güterverkehrsaufkommen der Bahn bei 358 Millionen Tonnen und habe damit einen Anteil von 12 Prozent am gesamten Güterverkehr.