Deutsche Märkte öffnen in 4 Stunden 1 Minuten
  • Nikkei 225

    29.365,60
    -802,67 (-2,66%)
     
  • Dow Jones 30

    31.402,01
    -559,85 (-1,75%)
     
  • BTC-EUR

    39.035,80
    -2.970,33 (-7,07%)
     
  • CMC Crypto 200

    945,36
    -49,30 (-4,96%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.119,43
    -478,54 (-3,52%)
     
  • S&P 500

    3.829,34
    -96,09 (-2,45%)
     

Grünen-Politikerin fordert Hilfe für Bedürftige bei FFP2-Masken

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Grünen-Gesundheitspolitikerin Maria Klein-Schmeink hat sich mit Blick auf die FFP2-Maskenpflicht für eine zusätzliche Unterstützung von Bedürftigen ausgesprochen. "Zumindest für Sozialleistungsempfängerinnen und -empfänger muss jetzt schnell und unbürokratisch Hilfe organisiert werden, indem der für Gesundheitssorge vorgesehene Regelsatz mindestens für die Dauer der Pandemie angehoben wird", sagte Klein-Schmeink dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag). "Außerdem darf die Bundesregierung nicht weiter davor zurückschrecken, in einem überhitzten Markt die Preisaufschläge, die die Händler auf den Maskenpreis aufschlagen, auf ein vernünftiges Maß zu begrenzen."

Bundessozialminister Hubertus Heil (SPD) sprach sich in der "Rheinischen Post" für Unterstützung aus: "Auch die Versorgung von Grundsicherungsempfängern mit FFP2- und OP-Masken muss gesichert werden." Heil verwies darauf, dass bereits Maskengutscheine für ältere und vorerkrankte Menschen zur Verfügung gestellt worden seien. "Diesen Weg sollten wir auch für Grundsicherungsempfänger gehen." Sein Ministerium arbeite bereits mit Hochdruck an entsprechenden Konzepten, die in der Bundesregierung besprochen würden.

FDP-Generalsekretär Volker Wissing sagte der "Bild" (Samstag): Die nun erforderlichen OP- oder FFP2-Masken seien teurer als die bisher erlaubten Masken und das schlage bei Hartz-IV-Beziehern "am kräftigsten zu Buche" - und müsse durch die Bundesregierung ausgeglichen werden.

Die Linke findet ohnehin, dass die Idee in die richtige Richtung geht

- sie forderte aber, dass der Zuschlag mindestens 100 Euro betragen

soll. Heils Vorschlag komme "fast ein Jahr zu spät", kritisierte die Sozialpolitikerin Sabine Zimmermann in den Zeitungen der Funke Mediengruppe.