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Google I/O: Lebensechte Videokonferenzen und mehr Datenschutz

·Lesedauer: 3 Min.
Google-Chef Sundar Pichai sprach nur vor einem kleinen Live-Publikum.
Google-Chef Sundar Pichai sprach nur vor einem kleinen Live-Publikum.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz hat Google am Dienstag in den USA neue Datenschutz-Funktionen angekündigt. Nutzer sollen ihre Suchanfragen-Historie der vergangenen Viertelstunde löschen und in der Foto-App einzelne Ordner mit Passwörtern schützen können. Ein besonderer Schwerpunkt soll künftig auf maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz gelegt werden.

Der US-amerikanische Techkonzern präsentierte dabei auch, was er bereits kann – nahezu lebensechte Videokonferenzen und die Software „Lamda“, die eine Unterhaltung mit einem Menschen führen kann. Außerdem kündigte Google eine Kooperation mit Samsung bei den Smart-Watches an. Die Präsentation fand auf dem Firmengelände im kalifornischen Mountain View vor einigen wenigen Zuschauern statt und wurde live im Internet übertragen. [Mehr bei Welt, Handelsblatt, Techcrunch und CNBC]

Auf Gründerszene: Weniger Bürokratie, mehr Geld, bessere Rahmenbedingungen: Die Bundesregierung versprach Anfang 2018 gleich 25 konkrete Maßnahmen für die Startup-Szene. Doch nur 15 wurden bisher umgesetzt. Eine Startup-Bilanz der Ära Merkel. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Pinterest-CEO Ben Silbermann möchte das Social-Media-Unternehmen diverser gestalten, nachdem er sich im vergangenen Jahr mit einer Reihe von Diskriminierungsvorwürfen auseinandersetzen musste. Pinterest hat sich nun verpflichtet, die Zahl unterrepräsentierter ethnischer Gruppen bis 2025 von 12 auf 20 Prozent zu erhöhen. Auch die Anzahl von Frauen in Führungspositionen soll von 30 auf 36 Prozent steigen. [Mehr bei Wall Street Journal]

Robinhood plant laut eines Medienberichts, seine IPO-Anmeldung in der kommenden Woche öffentlich zu machen. Die Aktienhandels-App hatte im März bereits einen vertraulichen Antrag bei der Börsenaufsicht SEC beantragt. Das Unternehmen wird seine Aktien im Juni an der Technologiebörse Nasdaq notieren. Trotz des Gamestop-Skandals Anfang des Jahres hat Robinhood einen großen Anstieg bei den Downloads seiner App verzeichnet. [Mehr bei Bloomberg]

Coinbase startet eine eigene Redaktion. Laut eines Medienberichts soll der Medienbetrieb dazu dienen, mehr Menschen für den Kryptowährungshandel bei Coinbase zu gewinnen. Das geplante Medienteam soll aus etwa 30 Angestellten bestehen, darunter ein leitender Redakteur, der dem Marketingteam Bericht erstattet – ein Hinweis darauf, wie die Operation von einem typischen journalistischen Newsroom abweichen wird. [Mehr bei Axios]

Piano, das Verlagen Analyse- und Abonnementdienste anbietet, hat eine Runde über 88 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Das in New York ansässige Unternehmen arbeitet mit rund 1000 Kunden zusammen, darunter CNBC, das Wall Street Journal, NBC Sports, Insider, The Economist, Gannett, Le Parisien, Nielsen, MIT Technology Review, The Telegraph, die South China Morning Post und Techcrunch. Sein Umsatz ist seit 2019 um 400 Prozent gestiegen. Einer der neuen Unterstützer ist die Networkingseite Linkedin. [Mehr bei Techcrunch]

Tesla-Chef Elon Musk spart bei seinem Deutschlandbesuch nicht mit Kritik. Nachdem er bereits die deutsche Bürokratie beklagt hat, schrieb er auf Twitter: „Zulieferer für die Gigafactory, bitte beeilt euch!“ Offensichtlich macht er sich Sorgen, wie rasch Roboter, Maschinen oder andere Teile an den Standort in Brandenburg kommen. Der Produktionsstart der deutschen Tesla-Produktion verzögert sich wahrscheinlich von Juli diesen Jahres auf Anfang 2022 – vor allem wegen fehlender Genehmigungen. [Mehr bei Handelsblatt]

Unser Hörtipp auf Gründerszene: Eigentlich wollten sie nur für ein kurzes Praktikum in die USA, doch dann wurden daraus Jahre. Laura Behrens Wu und Simon Kreuz haben mit Shippo ein Vorzeige-Startup aufgebaut. Im Gründerszene-Podcast „So geht Startup“ schildern die beiden Deutschen, wie sie es schafften, im Valley erfolgreich zu sein. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion