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Nach Giro-Wahnsinn: Voigt zeigt sich fassungslos

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Nach Giro-Wahnsinn: Voigt zeigt sich fassungslos
Nach Giro-Wahnsinn: Voigt zeigt sich fassungslos

Die deutsche Rundfahrt-Hoffnung Emanuel Buchmann hat auf der sechsten Etappe des 104. Giro d'Italia seinen Rückstand in der Gesamtwertung verkürzt. (NEWS: Alles zum Radsport)

Der 28-Jährige vom deutschen Team Bora-hansgrohe kam auf dem 160 km langen Teilstück von Grotte di Frasassi nach Ascoli Piceno mit dem Hauptfeld auf Rang 13 als bester Deutscher ins Ziel.

Im Gesamtklassement liegt der Ravensburger mit 1:40 Minuten Rückstand zum neuen führenden Attila Valter (Ungarn/Groupama-FDJ) auf Platz 16. (Giro d'Italia: Die Gesamtwertung)

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Den Tagessieg auf der von Stürzen überschatteten Bergetappe holte sich Gino Mäder (Bahrain Victorious). Der 24-jährige Schweizer setzte sich bei regnerischen Bedingungen auf dem steilen Schlussanstieg vor dem früheren Tour-Sieger Egan Bernal (Kolumbien) durch. (Giro d'Italia: Ergebnisse und Gesamtwertung)

Giro d'Italia: Erneutes Sturz-Festival

Rund 15 km vor dem Ziel kam Buchmanns Teamkollege Felix Großschartner (Österreich) in einer Kurve zu Fall und rutschte in mehrere Kontrahenten. (SERVICE: der Radsport-Kalender)

In den kuriosesten Sturz war allerdings Pieter Serry involviert - völlig unschuldig! Rund 10 Kilometer vor dem Ziel wurde der Fahrer von Quick Step - Deceuninck bergauf von einem Servicewagen angefahren. Das Begleitfahrzeug vom Team BikeExchange wollte an einem anderen Servicewagen vorbeiziehen, zu dem sich Serry grade zurückfallen ließ. Dabei erwischte das Auto den Fahrer mit der Motorhaube und brachte ihn zum Sturz. Glücklicherweise blieb der Unfall offenbar ohne Folgen.

Aldag und Voigt sind fassungslos

Rolf Aldag rechnete bei Eurosport mit Konsequenzen für den Fahrer: "Ich gehe davon aus, dass es dafür eine saftige Strafe geben wird." Jens Voigt zeigte sich ebenfalls geschockt von der Szene. "Das habe ich seit 20 Jahren nicht gesehen", erklärte er fassungslos.

Am Freitag führt die siebte Etappe über 181 km von Notaresco nach Termoli und besticht durch einen langen flachen Schlussabschnitt.

Insgesamt müssen die Profis knapp 3500 Kilometer und 47.000 Höhenmeter zurücklegen, ehe der Sieger am 30. Mai in Mailand feststeht-

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Mit Sport-Informations-Dienst