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Gescheitertes Startup: Theranos-Gründerin steht vor Gericht

·Lesedauer: 3 Min.
Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes war einst der „Darling“ des Silicon Valleys.
Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes war einst der „Darling“ des Silicon Valleys.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Theranos-Gründerin Elizabeth Holmes muss sich ab dieser Woche vor Gericht verantworten. Holmes und Ramesh Balwani, ehemaliger Theranos-Präsident und zeitweise Holmes Partner, wird Betrug von Investoren und Patienten vorgeworfen. Beide plädieren auf nicht schuldig. Die Idee der inzwischen aufgelösten Firma war, Bluttests billiger, unkomplizierter und für die Verbraucher zugänglicher zu machen.

Nur wenige Tage vor ihrem Betrugsverfahren erläuterten die Verteidiger von Holmes eine überraschende neue Strategie: So wollen sie während des Verfahrens offenlegen, wie Holmes unter einer „jahrzehntelangen Kampagne psychischen Missbrauchs“ gelitten habe – ausgehend von ihrem Ex-Freund und Geschäftspartner Ramesh Balwani. Balwani solle die Anrufe, Textnachrichten und E-Mails von Holmes überwacht und auch körperliche Gewalt angewendet haben. [Mehr bei CNBC und CNBC]

Auf Gründerszene hört ihr heute, wieso sich DHDL-Juror und Unternehmer Georg Kofler wünscht, dass Unternehmerinnen und Unternehmer politischer auftreten. In der aktuellen Folge des Gründerszene-Podcasts „So geht Startup“ geht es auch um die 750.000 Euro, die Kofler an die FDP gespendet hat. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Zoom ist im vergangenen Quartal nicht so stark gewachsen wie erwartet. Trotzdem stiegen die Erlöse des US-Videodienstes bis Ende Juli um stattliche 54 Prozent auf 1,02 Milliarden US-Dollar an. Das war das erste Mal, dass Zoom die Milliarden-Marke innerhalb von drei Monaten knackte, reichte aber nicht mehr an die dreistelligen Wachstumszahlen zu Beginn der Pandemie heran. Der Gewinn nahm von 186 Millionen Dollar auf knapp 317 Millionen Dollar zu. Für das laufende Quartal erwartet Zoom ein Wachstum von rund 30 Prozent. Dies enttäuschte die Anleger und die Aktie verlor nachbörslich deutlich. [Mehr bei Handelsblatt]

Apple hat den klassischen Musik-Streaming-Dienst Primephonic übernommen, wie das Unternehmen am Montag in einer Pressemitteilung bekannt gab. Die Bedingungen des Deals wurden nicht offengelegt. Die Übernahme ergänzt die wachsende Bibliothek von Apple Music um mehr als 75 Millionen Lieder und baut auf den bestehenden klassischen Musikinhalten der Plattform auf. Apple plant zudem, im nächsten Jahr eine auf klassische Musik ausgerichtete App auf den Markt zu bringen, die die vorhandene Benutzeroberfläche von Primephonic nutzt. [Mehr bei CNBC und The Information]

Tencent ist eines der chinesischen Unternehmen, das von Pekings regulatorischem Vorgehen gegen Techunternehmen Schaden nehmen könnte. Die neueste Regel der chinesischen Regierung, die das Spielen von Videospielen für Minderjährige auf drei Stunden pro Woche begrenzt, könnte sich auf das globale Videospielimperium des Unternehmens auswirken. [Mehr bei Wall Street Journal]

Melio Payments soll seine Bewertung in einer neuen Finanzierungsrunde verdreifacht haben, wie es in einem Medienbericht heißt. Der Deal, dessen Höhe bisher nicht genannt wurde, schätzt die New Yorker Softwarefirma auf vier Milliarden US-Dollar. Thrive Capital, die von Josh Kushner gegründete New Yorker Investmentfirma, und der bisherige Geldgeber General Catalyst sollen die Finanzierung gemeinsam leiten. Melio entwickelt Software für kleine Unternehmen, um Lieferanten mit Banküberweisungen oder Kreditkarten zu bezahlen. [Mehr bei The Information]

Whoop wird nach seiner neuen 200-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde unter der Leitung von Softbank mit 3,6 Milliarden US-Dollar bewertet. Das in Boston ansässige Wearables-Startup konkurriert mit großen Unternehmen wie Apple, Google und Amazon. Die Bewertung des Fitness-Tracker-Herstellers hat sich laut eines Medienberichts seit seiner letzten Finanzierungsrunde im Oktober verdreifacht. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach Gesundheits- und Fitnessprodukten und -dienstleistungen während der Pandemie weiter steigen wird. Zwei weitere Beispiele dafür sind auch Doctor Anywhere, ein Gesundheits-Startup aus Singapur, das über 65 Millionen US-Dollar von Investoren aufgebracht hat, sowie Eight Sleep, das mit einer Finanzspritze über 86 Millionen US-Dollar aufwartete. Das New Yorker Startup bietet eine „intelligente“ Matratze und „Schlaf-Fitness“-Technologie an. [Mehr bei Financial Times, Techcrunch und Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Die Boxine-Gründer Marcus Stahl und Patric Faßbender landeten mit ihren Würfel-Hörspielboxen einen Hit. Jetzt bestätigten die Toniebox-Erfinder auch den Börsengang via Spac – bei einer Bewertung über 870 Millionen Euro. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Dienstag!

Eure Gründerszene-Redaktion

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