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Die Generation Z will keine Finanztipps von Banken oder Prominenten – stattdessen gehen sie zu Mama und Papa

Generation Z wendet sich am ehesten an die Eltern, wenn eine finanzielle Beratung nötig ist. - Copyright: d3sign/Getty Images
Generation Z wendet sich am ehesten an die Eltern, wenn eine finanzielle Beratung nötig ist. - Copyright: d3sign/Getty Images

Jüngere Menschen, die einen finanziellen Rat brauchen, wenden sich nicht an Banken oder erfolgreiche Unternehmer, sondern an Mama und Papa.

Das geht aus einer neuen Studie hervor, die am Dienstag von "Morning Brew" und Generation Lab veröffentlicht wurde. Die Umfrage wurde zwischen dem 11. und 16. Oktober unter einer repräsentativen Stichprobe von 978 College-Studenten in den USA durchgeführt.

Auf die Frage, an wen sie sich am häufigsten wenden, wenn es um finanzielle Ratschläge geht, gaben fast zwei Drittel beziehungsweise 64 Prozent der befragten Studenten an, dass sie sich an ihre Eltern oder ein Familienmitglied wenden - und schlugen damit Banken, Freunde, Unternehmer oder Prominente mit großem Abstand.

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Für zwölf Prozent der Befragten waren Mentoren die nächste Anlaufstelle für finanzielle Beratung. Auf die übrigen Optionen wie Banken, Unternehmer oder Prominente entfielen jeweils weniger als zehn Prozent der Stimmen der Befragten, wenn es um finanzielle Beratung ging.

Die Umfrage ergab auch, dass 45 Prozent der Gen Z erwarten, in ihren 30ern finanziell erfolgreich zu sein, und dass mehr als sieben von zehn Befragten angaben, dass sie mit dem Erreichen eines Nettovermögens von einer Million Dollar (0,93 Millionen Euro) zufrieden wären. Bei den finanziellen Vorbildern stand Microsoft-Gründer Bill Gates an der Spitze der Liste.

Die Tatsache, dass sie sich auf die Ratschläge ihrer Eltern und Familie verlassen, mag nicht überraschen, denn in einer anderen Umfrage der Kreditauskunftei Experian gaben mehr als sechs von zehn befragten US-Gen Z an, dass sie in finanzieller Hinsicht immer noch von ihren Eltern abhängig seien. Auf der anderen Seite gaben etwa 28 Prozent der 1005 von Experian im März und April befragten Generation Z an, dass sie ihre Eltern nicht als gute finanzielle Vorbilder betrachten.

Natürlich ist die Familie nicht die einzige Quelle für finanzielle Informationen für die Generation Z.

Laut einer im Mai veröffentlichten Umfrage des CFA Institute und der Financial Industry Regulatory Authority Investor Education Foundation nutzte fast die Hälfte (48 Prozent) der Generation Z in den USA die sozialen Medien, um sich über Investitionen und Finanzthemen zu informieren.

Damit waren die sozialen Medien die häufigste Quelle unter den 948 befragten US-Gen Z, knapp vor der Internetsuche und der Familie.

Lest den Originalartikel auf Englisch hier.