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Gen-Z-Mitarbeiter bei Goldman Sachs, Google und anderen Konzernen wollen nicht mehr im Home Office arbeiten

Ein nettes Zusammensitzen nach Feierabend, ein offenes Ohr der Vorgesetzten, gute Stimmung reichen für einige Professionals der Gen-Z aus, um sich mit der Rückkehr aus dem Home Office ins Büro zu arrangieren. (Symbolfoto) - Copyright: FilippoBacci/Getty Images
Ein nettes Zusammensitzen nach Feierabend, ein offenes Ohr der Vorgesetzten, gute Stimmung reichen für einige Professionals der Gen-Z aus, um sich mit der Rückkehr aus dem Home Office ins Büro zu arrangieren. (Symbolfoto) - Copyright: FilippoBacci/Getty Images

Es hat den Anschein, dass immer mehr CEOs ihre Mitarbeiter zurück ins Büro rufen - und einige Arbeitnehmer der Gen Z könnten darüber nicht glücklicher sein. Wir haben mit Arbeitnehmern der Generation Z gesprochen – jenen Jahrgängen zwischen 1997 und 2012. Sie sagen, dass es ihnen nichts ausmacht, im Büro zu arbeiten. Sie bevorzugen es sogar.

In einer kürzlich von Adobe durchgeführten Umfrage gaben 63 Prozent der Berufsanfänger der Generation Z an, dass sie bereits in Vollzeit im Büro arbeiten. Und 81 Prozent gaben an, dass sie die Erfahrungen, die sie in einem Büro gesammelt haben, für wichtig halten. Adobe befragte im September mehr als 1000 Mitarbeiter der Generation Z in mittleren und großen US-Unternehmen für seine Future Workforce Study.

Karriere-Aufstieg und produktives Arbeitsumfeld – darum liebt die Gen-Z das Büro

Goldman Sachs hat eine der strengsten Richtlinien zur Rückkehr ins Büro unter den großen Unternehmen. Die Mitarbeiter werden "ermutigt", fünf Tage pro Woche im Büro zu sein. Louie Chavez, ein 24-jähriger Analyst bei Goldman, ist seit Juli 2022 bei dem Unternehmen beschäftigt. Er sagte Business Insider, dass die Effizienz einer der besten Aspekte der persönlichen Anwesenheit sei. Er schätze es, Antworten auf seine Fragen "in Echtzeit" zu erhalten, aber es sei auch ein zusätzlicher sozialer Vorteil, "mit seinen Kollegen zusammen zu sein und mit ihnen scherzen zu können".

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Seine Kollegin, die 25-jährige Mitarbeiterin Mary Kate Viceconte, sagte, sie schätze es, in der Nähe von älteren Kollegen zu sein. "Ich habe das Gefühl, dass ich an diesem Punkt meiner Karriere in der Lage bin, direkt von wirklich talentierten älteren Kollegen zu lernen, die diesen Job schon lange machen", so Viceconte im Gespräch mit Business Insider.

Andrew Abraham, 22, sagte, dass seine Träume wahr geworden seien, als er am Ende seines Praktikums ein Vollzeitangebot erhielt. Einer kürzlich durchgeführten Umfrage zufolge ist ein Praktikum bei Google das zweitwichtigste, das man in seinem Lebenslauf vorweisen kann. Bewertungen von 13.000 Berufstätigen zeigen das. Abraham erzählte Business Insider, dass ihm als Praktikant die Möglichkeit geboten worden sei, aus der Ferne oder vor Ort zu arbeiten – und er entschied sich für die Arbeit vor Ort. Mittlerweile arbeitet er als Projektmanager und sagte, er genieße die Vorzüge des Google-Büros in Atlanta.

Im Büro bauen sich junge Berufseinsteiger ein Netzwerk auf

Das Büro sei ein großartiger Ort, um Beziehungen zu Kollegen aufzubauen, so Abraham. Aber er fügte auch hinzu, dass es ein Anziehungspunkt sei, weil er Stickkurse belegen, sich massieren lassen oder sich einen kostenlosen Kaffee vom Barista vor Ort holen könne. Abraham sagte, dass es für Berufseinsteiger am besten sei, einige Zeit im Büro zu verbringen. Aber er schätze auch die Flexibilität – und die Möglichkeit, bei Bedarf von zuhause aus zu arbeiten.

Ein weiterer Vertreter der Generation Z, der 25-jährige Projektingenieur Zachary Timms, ist seit fast zwei Jahren bei seinem Unternehmen in Texas beschäftigt. Der Doktorand sagte, dass er montags bis donnerstags im Büro arbeite und freitags einen halben Tag frei habe. (Den Namen seines Arbeitgebers wollte er nicht nennen, aber Business Insider hat Timms' Angaben überprüft.)

Airline-CEO: "Home Office macht faul und unproduktiv"

Timms sagte, er genieße die rasante Umgebung seines Unternehmens und den Zugang zu seinen Kollegen, da das Büro einen offenen Grundriss habe. Die Arbeit erdrücke ihn, wenn er die meiste Zeit der Woche aus dem Home Office arbeite: "Wenn ich bei der Arbeit nicht auf den persönlichen Austausch angewiesen wäre, hätte ich keine Beziehungen zu meinen Kollegen", sagte Timms. "Gerade heute haben wir darüber gesprochen, einer Freizeit-Volleyball-Liga als Unternehmen beizutreten, worauf ich sehr gespannt bin."

Einige Arbeitnehmer der Generation Z haben Business Insider bereits berichtet, dass der Gang ins Büro ihnen helfe, ein soziales Netzwerk zu knüpfen, um die Einsamkeit zu überwinden, die manchmal mit der Arbeit von zuhause aus einhergeht. Und für einige Arbeitnehmer ist der Gang ins Büro nicht wirklich eine Wahl. Der CEO von Frontier Airlines, Barry Biffle, ist zum Beispiel der Meinung, dass Fernarbeit die Mitarbeiter faul und unproduktiv mache.

Natürlich haben es nicht alle Arbeitnehmer eilig, ins Büro zurückzukehren, und einige sagen, dass die Flexibilität der Arbeit aus dem Home Office ihr Leben zum Besseren verändert habe. Und ob die Rückkehr ins Büro wirklich besser für die Produktivität – und die Zufriedenheit – der Mitarbeiter ist, wird weiterhin heiß diskutiert.

Für diese Arbeitnehmer der Generation Z ist die Debatte offenbar entschieden.

Lest den Originalartikel auf Business Insider