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Ein geheimnisvolles Unternehmen hat Millionen in die Hand genommen, um in der Nähe von San Francisco eine neue Stadt zu errichten – das steckt dahinter

Von links nach rechts: Marc Andreeseen, Lauren Powell Jobs und Michael Moritz sind einige der prominenten Silicon-Valley-Investoren, die das Vorhaben von Flannery Associates, eine neue Stadt in Kalifornien zu bauen, unterstützt haben. - Copyright: Paul Chinn/The San Francisco Chronicle; Jemal Countess/Getty Images for TIME; Michael Kovac/Getty Images for Vanity Fair

Dies ist eine maschinelle Übersetzung eines Artikels unserer US-amerikanischen Kollegen von Insider. Er wurde automatisiert übersetzt und von einem echten Redakteur überprüft. Wir freuen uns über Feedback am Ende des Artikels.

Ein mysteriöses Unternehmen, das von Milliardären aus dem Silicon Valley unterstützt wird, hat in einem nordkalifornischen Bezirk Land aufgekauft, um dort offenbar eine völlig neue Stadt zu bauen.

Die "New York Times" berichtet, dass zu den Investoren einige der bekanntesten Namen aus dem Valley gehören, von Marc Andreessen bis Laurene Powell Jobs.

Das Unternehmen Flannery Associates hat 800 Millionen Dollar (rund 740 Millionen Euro) ausgegeben, um Tausende Hektar Ackerland in Solano County nordöstlich von San Francisco zu erwerben, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, die uns vorliegen.

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Das "Wall Street Journal" berichtete, dass Flannery seit 2018 rund 21.000 Hektar Ackerland um die Travis Air Force Base erworben hat. Dem Bericht zufolge begannen Regierungsbeamte, die Käufe zu untersuchen, weil sie befürchteten, dass ausländische Interessen hinter dem Unternehmen stehen könnten.

Travis Air Force Base Foto: Google Maps

 

"Die gesamte Basis ist jetzt eingekreist", sagte Catherine Moy, Bürgermeisterin von Fairfield, zu ABC 7 News. "Es gibt also keinen Teil, der nicht von Flannery berührt wird."

Über Flannery Associates und seine konkreten Pläne für die Stadt ist wenig bekannt.

Nach Angaben der Times wird das Unternehmen von Jan Sramek, einem 36-jährigen ehemaligen Goldman-Sachs-Händler, geleitet.

Zu den Geldgebern von Flannery gehören dem Bericht zufolge Andreessen, Powell Jobs, Michael Moritz von Sequoia Capital, LinkedIn-Mitbegründer Reid Hoffman und andere.

Es ist unklar, wie viel sie jeweils in das Unternehmen investiert haben.

Solano County Foto: Google Maps

 

Im Jahr 2017 stellte Flannery Associates eine Idee vor, das Land von Solano County in eine begehbare Stadt zu verwandeln, die mit sauberer Energie betrieben wird und Zehntausende von Einwohnern beherbergen soll, wie die Times berichtete. Immobilien-Daten zeigen, dass der aktuelle Median-Wohnungspreis im Bezirk bei 585.000 Dollar (rund 542.000 Euro) liegt.

In einer E-Mail, die der Times vorliegt, sagte Moritz, dass Flannery etwa 567 Hektar Land für weniger als 2000 Euro pro Hektar gekauft habe.

Aber der Preis ist seitdem in die Höhe geschnellt, wobei Flannery bis zu 5620 Euro pro Hektar ausgibt, so die Anwälte von Flannery Associates in Gerichtsdokumenten.

Im Mai reichten die Anwälte von Flannery eine Klage gegen eine Gruppe von Landbesitzern aus Solano County ein und behaupteten, diese hätten sich verschworen, um ihre Landpreise in die Höhe zu treiben.

In der Klage wird behauptet, Flannery habe die Eigentümer um etwa 170 Millionen Dollar (rund 157 Millionen Euro) überbezahlt und fordert Schadensersatz in Höhe von mindestens 510 Millionen Dollar (rund 472 Millionen Euro).

In einem Antrag auf Abweisung der Klage, der im Juli eingereicht wurde, erklärten die Landeigentümer, dass sie "entweder in gutem Glauben und im Rahmen von Geschäften, die dem Grundsatz des Fremdvergleichs entsprechen, Land verkauft haben oder durch die Preise von Flannery nicht in Versuchung geführt wurden, weil sie nicht verkaufen wollten (oder konnten)"

Die Anwälte von Flannery Associates und der Grundstückseigentümer reagierten außerhalb der Geschäftszeiten nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

Das Silicon Valley ist seit langem bestrebt, eine Stadt aus dem Nichts zu errichten, manchmal mit einer utopischen Vision einer "Smart City".

Im Jahr 2016 begann Y Combinator, ein Startup Accelerator  im Silicon Valley, zu untersuchen, wie eine Stadt gebaut werden könnte, die die Krise des bezahlbaren Wohnraums in Kalifornien lösen könnte.

"Wir wollen Städte für alle Menschen bauen - für Tech- und Nicht-Tech-Leute", schrieb der Accelerator. "Wir sind nicht daran interessiert, 'verrückte libertäre Utopien für Techies' zu bauen."

Auch Tech-Gründer, darunter Bill Gates und Elon Musk, haben Visionen von eigenen Städten.

Musk kaufte vor kurzem 1.400 Hektar Land außerhalb von Austin, Texas, um eine Stadt zu bauen, die er "Snailbrook" nennen will.

Quellen erzählten dem "Wallstreet Journal", dass er sich eine "Art texanisches Utopia entlang des Colorado River" vorstellte.

Lest den Originalartikel auf Business Insider