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Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst: Welche Berufe jetzt wieviel mehr Geld bekommen

Mehrere tausend Angestellte des öffentlichen Dienstes während eines Streiks in Hamburg im November 2023. - Copyright: picture alliance
Mehrere tausend Angestellte des öffentlichen Dienstes während eines Streiks in Hamburg im November 2023. - Copyright: picture alliance

Das Leben in Deutschland ist teurer geworden. Doch rund drei Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst können sich bald über mehr Gehalt freuen. Demnach sollen den Angestellten ab Dezember 2023 3000 Euro Inflationsprämie ausgezahlt werden. Zudem sollen die Gehälter im November 2024 und im Februar 2025 erhöht werden.

Geplant sind Inflationsausgleichszahlungen von insgesamt 3000 Euro, die gestaffelt ausgezahlt werden. Im Dezember sollen 1800 Euro fließen oder zumindest angewiesen werden, das Geld könnte jedoch auch erst im neuen Jahr auf den Konten ankommen. Von Januar bis Oktober 2024 gibt es monatliche Zahlungen von jeweils 120 Euro. Ab 1. November 2024 steigen die Einkommen der mehr als eine Million Beschäftigten um einen Sockelbetrag von 200 Euro. Dies ist vor allem für die unteren Lohngruppen von Bedeutung. Ab 1. Februar 2025 kommt darauf eine weitere Entgelterhöhung von 5,5 Prozent. Die Laufzeit beträgt 25 Monate bis Oktober 2025.

Auch Azubis und Praktikanten bekommen mehr Geld

Vorausgegangen waren der Einigung zahlreiche Warnstreiks der Beschäftigten. Nach dreitägigen Gesprächen zwischen den Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in Potsdam scheinen diese nun vom Tisch zu sein. Frank Werneke, Chef der Gewerkschaft Verdi, zeigte sich erfreut über das Ergebnis. "Wir haben jetzt ein Verhandlungsergebnis, das wertig ist", sagte er. Es sei "wirklich herausragend". Der Gewerkschaftschef erklärte laut "Bild" zudem, das Ergebnis habe nur erzielt werden können, "weil Zehntausende von Beschäftigten mit Streiks quer durch den gesamten Bereich des öffentlichen Dienstes der Länder Druck auf die Arbeitgeber gemacht haben."

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Auch Auszubildende und Praktikanten profitieren vom Ergebnis. Sie erhalten dem Abschluss zufolge im Dezember einen Inflationsausgleich von 1000 Euro. Ausbildungsentgelte steigen ab November 2024 um 100 Euro und später noch einmal um 50 Euro. Für studentische Hilfskräfte soll zudem in zwei Stufen ein Mindest-Stundenlohn von 13,98 Euro eingeführt werden. Für die Länder bedeutet der Abschluss Mehrkosten von 23,9 Milliarden, wie der Länder-Verhandlungsführer, Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) mitteilte.

Diese Gehaltsstufen gibt es im öffentlichen Dienst

Im öffentlichen Dienst werden die Beschäftigten nach Tarifverträgen bezahlt. Wie viel ihr verdient, hängt unter anderem davon ab, in welcher Entgeltgruppe (EG) ihr seid. Je nach Ausbildung, Erfahrung und Job-Anforderung werdet ihr in eine Gruppe zwischen EG 1 und EG 15 eingeteilt. Das Gehalt könnt ihr dann in einer Entgelttabelle genau nachlesen. Zudem steigt das Monatsgehalt, je länger ihr im Unternehmen arbeitet. In der folgenden Tabelle seht ihr, welche Anforderungen für die einzelnen Entgeltgruppen gelten und welche möglichen Berufe dahinterstehen.

Die Entgeltgruppen, Qualifikationen und mögliche Berufsgruppen. - Copyright: www.oeffentlichen-dienst.de/
Die Entgeltgruppen, Qualifikationen und mögliche Berufsgruppen. - Copyright: www.oeffentlichen-dienst.de/

So fallen die Gehaltserhöhungen im öffentlichen Dienst aus

In der untenstehenden Tabelle könnt ihr sehen, mit wie viel Geld ihr in welcher Entgeldgruppe rechnen könnt. Alle Angaben sind Bruttogehälter und beziehen sich auf Stufe 3 der einzelnen Entgeltgruppen. Die Anzahl der Berufsjahre, regionale Unterschiede sowie Sondervereinbarungen können allerdings das tatsächliche Gehalt beeinflussen. Alle Angaben sind auf den nächsten Euro gerundet.

mit Material der dpa

vn