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Gefühlte Ungerechtigkeit von Chefs macht Beschäftigte krank

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Wer sich vom Chef ungerecht behandelt fühlt, fehlt häufiger krankheitsbedingt im Job. So sind Arbeitnehmer, die ihren Vorgesetzten die besten Noten für Fairness geben, laut einer neuen Studie im Schnitt an 12,7 Tagen pro Jahr offiziell arbeitsunfähig. Wer den Chef als eher ungerecht wahrnimmt, fehlt im Schnitt an 15 Tagen, wie der am Dienstag vorgestellte AOK-Fehlzeiten-Report 2020 zeigt.

Fast jeder vierte Beschäftigte, der sich von oben ungerecht behandelt fühlt, berichtet über Wut oder Ärger. Die Folgen bei jeweils rund jedem Fünften: Lustlosigkeit, Erschöpfung - aber auch Schlafstörungen. Körperliche Beschwerden wie Rücken- und Gelenkschmerzen weisen nach eigenen Angaben 25,8 Prozent der Betroffenen auf, Kopfschmerzen 10,2 Prozent.

Unterm Strich berichten 13 Prozent der Beschäftigten mit ihrer Ansicht nach ungerechten Chefs, dass sie Beschwerden haben. Von denen, die ihre Führungskraft fair finden, sind es nur 3,4 Prozent.

Fast jedem zweiten Beschäftigten fehlt es im Betrieb an gerechten Konfliktlösungen. Wertschätzung im Job vermissen zwei von fünf. Rund ein Drittel bemängelt, ihre Firma stehe nicht hinter dem Personal.

Wenn Vorgesetzte den Mitarbeitern das Gefühl geben, fair behandelt zu werden, fühlen sich diese im Schnitt deutlich häufiger gut im Unternehmen aufgehoben und der Firma verbunden. Sie würden sie als Arbeitgeber auch weiterempfehlen. "Fairen Betrieben gelingt es eher, hoch qualifizierte selbstständig arbeitende, zufriedene und gesunde Beschäftigte auch dauerhaft an das Unternehmen zu binden", unterstrich der Vize-Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK, Helmut Schröder. "Unternehmen und Führungskräfte, deren Agieren von ihren Beschäftigten als gerecht empfunden wird, haben zufriedenere und gesündere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", lautet das Fazit von AOK-Chef Martin Litsch.