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G20-Außenminister treffen sich in Indien - Ukraine Hauptthema

NEU DELHI (dpa-AFX) -Gut ein Jahr nach Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine treffen sich von Mittwoch an die Außenminister der G20-Runde der führenden Wirtschaftsmächte in Indien. Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) wollte an diesem Mittwochnachmittag zu dem Treffen abreisen. Am Mittwochabend (Ortszeit) steht laut offiziellem Programm nur ein Essen an - die Arbeitssitzungen sind für Donnerstag geplant. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte den Krieg am 24. Februar 2022 begonnen.

Mit Spannung wird der Auftritt des russischen Außenministers Sergej Lawrow in der Hauptstadt Neu Delhi erwartet. Im vergangenen Juli hatte Lawrow beim jüngsten G20-Außenministertreffen auf der indonesischen Ferieninsel Bali für einen Eklat gesorgt. Damals verließ er den Saal direkt nach seiner Rede und hörte sich die Wortmeldungen seiner Kritiker nicht mehr an. Das G20-Treffen in Indien gilt als die erste große Konferenz seit Bali, bei der Lawrow mit westlichen Kolleginnen und Kollegen zusammentrifft.

Neben Lawrow werden auch der neue chinesische Außenminister Qin Gang und US-Außenminister Antony Blinken in Neu Delhi erwartet. Bei dem G20-Treffen dürfte auch das im Westen mit viel Skepsis aufgenommene chinesische Positionspapier für ein Ende des von Russland begonnenen Krieges eine Rolle spielen. Moskau hat das Papier begrüßt, sieht laut Kremlsprecher Dmitri Peskow derzeit keine Voraussetzung für eine friedliche Lösung. Gastgeber Indien hat bei dem russischen Angriffskrieg eine neutrale Haltung und gute Beziehungen zu westlichen Ländern sowie Russland.

Zu den G20 gehören die Europäische Union und die stärksten Volkswirtschaften aller Kontinente: Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Südkorea, die Türkei und die USA. Die Gruppe erwirtschaftet nach eigenen Angaben mehr als 80 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsprodukts, 75 Prozent des weltweiten Handels und macht rund 60 Prozent der Weltbevölkerung aus.