Deutsche Märkte schließen in 5 Stunden 31 Minuten
  • DAX

    13.778,98
    -92,01 (-0,66%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.566,87
    -25,96 (-0,72%)
     
  • Dow Jones 30

    30.937,04
    -22,96 (-0,07%)
     
  • Gold

    1.844,30
    -6,60 (-0,36%)
     
  • EUR/USD

    1,2136
    -0,0032 (-0,27%)
     
  • BTC-EUR

    25.762,84
    -458,90 (-1,75%)
     
  • CMC Crypto 200

    626,93
    -12,99 (-2,03%)
     
  • Öl (Brent)

    52,98
    +0,37 (+0,70%)
     
  • MDAX

    31.282,38
    -279,97 (-0,89%)
     
  • TecDAX

    3.398,14
    +5,78 (+0,17%)
     
  • SDAX

    15.288,47
    -86,14 (-0,56%)
     
  • Nikkei 225

    28.635,21
    +89,03 (+0,31%)
     
  • FTSE 100

    6.630,94
    -23,07 (-0,35%)
     
  • CAC 40

    5.500,04
    -23,48 (-0,43%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.626,06
    0,00 (0,00%)
     

Göring-Eckardt: Weihnachten nicht kreuz und quer durchs Land fahren

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, hat davor gewarnt, coronabedingte Kontaktbeschränkungen an Weihnachten zu locker auszulegen. "Das wird ein Weihnachten sein mit weniger Kontakten", sagte sie am Dienstag in Berlin. "Und wenn es zehn sind, dann gut." Nötig sei eine klare Regel. "Aber es gehört eben auch dazu, dass dann nicht alle sagen, ja jeden Tag zehn", warnte sie. Ebenso sollten die Menschen nicht mutwillig kreuz und quer durch Deutschland fahren.

Es gehe darum, dass an Weihnachten niemand einsam sein soll. Vielleicht werde es dieses Jahr "auch ein bisschen weniger stressig, wenn nicht alle alle Verwandten besuchen müssen", sagte Göring-Eckardt.

Vor der geplanten Abstimmung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch über weitere Corona-Maßnahmen hatten sich die Bundesländer auf einen Beschlussentwurf geeinigt. So sollen etwa Kontaktbeschränkungen ab Anfang Dezember verschärft werden, aber mit einer Sonderregel: Im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar sollen Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen ermöglicht werden.

Mit den von den Ländern vorgeschlagenen Anti-Corona-Maßnahmen für Dezember sei man zwar einen Schritt weiter, sagte Göring-Eckardt, es gebe allerdings ein "Aber". Sie forderte etwa eine "klare einheitliche bundesweite Hotspot-Strategie" und Risikostufen, die sich nach Infektionszahlen, R-Wert und der Situation in Krankenhäusern richte. "Wenn im Norden von Schleswig-Holstein sehr geringe Zahlen sind von Infizierten, dann muss man nicht das Gleiche machen wie in Hildburghausen, dem härtesten Hotspot, den wir gerade bei mir zu Hause in Thüringen haben", sagte sie.