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FTI Insolvenz: Reisesicherungsfonds ergreift Maßnahmen, um Urlaubern zu helfen

Nach der Pleite von FTI arbeite der Reisesicherungsfonds mit dem Reisekonzern daran, betroffenen Urlaubern vor Ort zu helfen. - Copyright: picture alliance, Kirchner-Media, Wedel
Nach der Pleite von FTI arbeite der Reisesicherungsfonds mit dem Reisekonzern daran, betroffenen Urlaubern vor Ort zu helfen. - Copyright: picture alliance, Kirchner-Media, Wedel

Nach der Pleite des Reisekonzerns FTI Touristik hat der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) erste Schritte zur Absicherung von Urlauben unternommen. Der Fonds habe bereits "Kostenübernahmeschreiben an Hoteliers übermittelt, damit Reisende ihren Urlaub unbeschwert fortsetzen können", teilten Vertreter am Dienstag mit. Mit den betroffenen Kunden setzen sie sich in Verbindung, sobald sie vom Reiseanbieter die dafür erforderlichen Daten habe.

Auch Urlaubern vor Ort soll geholfen werden

Der Reisesicherungsfonds arbeite mit FTI, dem Auswärtigen Amt und im Kontakt mit Airlines, Busunternehmen und Hotels daran, betroffenen Urlaubern vor Ort zu helfen. "Aufgrund der hohen Anzahl der Länder und Reisenden stellt dies eine große Aufgabe dar." Die Rechtslage lasse sich nicht in jedem Einzelfall ohne Weiteres beurteilen. Der Fokus liege aber darauf, schnell gute Lösungen für die direkt betroffenen Urlauber zu finden.

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Kunden, deren Urlaub noch nicht begonnen hat, würden kontaktiert, sobald dem DRSF die erforderlichen Daten vorliegen. "Eine zeitliche Schätzung, bis wann die anspruchsberechtigten Pauschalreisekunden der FTI Touristik ihre bis dato gezahlten Anzahlungen zurückerstattet bekommen können, ist derzeit nicht möglich." Der Fonds werde aber dafür sorgen, dass geleistete Zahlungen erstattet werden. Es stehe genug Kapital zur Verfügung, auch für eine Insolvenz in der Größenordnung der FTI Touristik.

HER // dpa