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Meine Freunde raten mir immer wieder, Aktien zu kaufen, deren Kurs jetzt eingebrochen ist – aber ich ignoriere sie aus drei Gründen

 - Copyright: Jen Glantz
- Copyright: Jen Glantz

Als ich während Corona anfing, in den Aktienmarkt zu investieren, hatte ich keine richtige Strategie. Ich kaufte Aktien von einer Handvoll zufälliger Unternehmen, die ich auf der Grundlage von Empfehlungen von Freunden und meiner eigenen Loyalität als Verbraucher auswählte.

Seitdem habe ich versucht, strategischer zu entscheiden, wo ich mein Geld anlege – und es weniger in einzelne Aktien und mehr in diversifizierte Indexfonds gesteckt. Doch in letzter Zeit versuchen viele Menschen in meinem Leben – von Freunden bis hin zu Familienmitgliedern –, mich von dieser Strategie abzubringen. Ich solle doch viel mehr in einzelne Aktien investieren, die derzeit im Preis sinken.

Das Konzept des "Buy the dip" bedeutet einfach, dass man eine Aktie (oder einen anderen Vermögenswert) kauft, nachdem der Preis gefallen ist – in der Hoffnung, dass der Preis mit der Zeit wieder steigt.

So verlockend es auch sein mag, jetzt auf dem Aktienmarkt eine Kursdelle zu kaufen – hier sind 3 Gründe, warum ich zögere, dies zu tun.

Ich habe kein Vertrauen in diese Strategie

Das Vertrauen darin, dass die Aktie in Zukunft an Wert gewinnt, muss ziemlich groß sein. Die Strategie birgt ein hohes Risiko, da die Aktie weiter an Wert verlieren und ihren ursprünglichen Wert nie wieder erreichen könnte. Das könnte zu großen Verlusten führen.

In jedem Fall ist es eine Strategie, die ein Risiko birgt, das ich mir nicht zutraue, nicht kenne und nicht eingehen möchte.

Ich weiß nicht, wann der richtige Zeitpunkt zum Kauf ist

Letzte Woche rief mich ein Freund an und sagte mir, dass jetzt der richtige Zeitpunkt sei, um eine bestimmte Aktie zu kaufen, die 40 Prozent unter dem Kurs der letzten Woche lege. Wenn ich jetzt nicht kaufe, sagte er, würde ich eine große Chance verpassen.

Eine Finanzregel, die ich im letzten Jahr aufgestellt habe, lautet: Keine Entscheidungen aus Angst zu treffen. Auch wenn dieser Freund davon überzeugt ist, dass jetzt der beste Zeitpunkt sei, um die Aktie zu kaufen – er kann sich irren, denn es ist unmöglich zu wissen, ob der Kurs einer Aktie noch weiter fallen oder ob er wieder steigen wird.

Auch wenn ich es vielleicht verpasse, zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen – mir ist es wichtiger, Finanzentscheidungen zu treffen, die auf Recherchen und Expertenrat beruhen und von einer Strategie gestützt werden, die ich mir selbst oder zusammen mit einem Finanzplaner erarbeitet habe.

Ich nutze lieber den Durchschnittskosteneffekt

Anstatt zu versuchen, eine Aktie auf dem niedrigsten Stand zu kaufen, scheint mir die Strategie des Durchschnittskosteneffekts für meine Anlageziele sinnvoller zu sein. Dabei handelt es sich um die Praxis, regelmäßig in gleicher Höhe in den Markt zu investieren.

Zum Beispiel: Ihr wollt in einen Fonds oder eine Aktie investieren und beschließt, jeden Monat 100 Euro zu investieren. Die Methode hinter dieser Strategie ist, dass man manchmal zu Höchstständen und manchmal zu Tiefstständen kauft. Mit der Zeit werdet ihr weniger Aktien kaufen, wenn die Kurse hoch sind, und mehr, wenn die Kurse niedrig sind. Mit der Zeit sollten sich die Dinge ausgleichen.

Bei dieser Art von Strategie geht es weniger darum, das perfekte Timing im Markt zu finden, wofür ich weder das Wissen noch die Zeit habe.

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