Werbung
Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    18.726,76
    -42,20 (-0,22%)
     
  • Euro Stoxx 50

    5.046,99
    -27,35 (-0,54%)
     
  • Dow Jones 30

    39.849,74
    +42,97 (+0,11%)
     
  • Gold

    2.423,20
    -15,30 (-0,63%)
     
  • EUR/USD

    1,0855
    -0,0006 (-0,05%)
     
  • Bitcoin EUR

    64.298,09
    +1.327,47 (+2,11%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.514,10
    +25,56 (+1,72%)
     
  • Öl (Brent)

    79,25
    -0,55 (-0,69%)
     
  • MDAX

    27.172,36
    -309,69 (-1,13%)
     
  • TecDAX

    3.433,49
    -23,80 (-0,69%)
     
  • SDAX

    15.134,41
    -62,96 (-0,41%)
     
  • Nikkei 225

    38.946,93
    -122,75 (-0,31%)
     
  • FTSE 100

    8.416,45
    -7,75 (-0,09%)
     
  • CAC 40

    8.141,46
    -54,50 (-0,66%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.811,90
    +17,03 (+0,10%)
     

Freihandelsabkommen zwischen Iran und Moskau bis Jahresende möglich

BISCHKEK (dpa-AFX) -Der russische Ministerpräsident Michail Mischustin erwartet die Schaffung einer Freihandelszone zwischen der von Russland dominierten Eurasischen Wirtschaftsunion und dem Iran bis Ende des Jahres. Bei einem Treffen mit dem iranischen Vizepräsidenten Mohammad Mokhber in der zentralasiatischen Republik Kirgistan sagte Mischustin am Mittwoch, dass alle entsprechenden Verhandlungen abgeschlossen seien. Die Eurasische Wirtschaftsunion ist ein von Moskau geführter Zusammenschluss von Staaten ohne Zollgrenzen nach dem Muster der EU.

Mischustin sagte, dass der Iran seit Jahrzehnten ein wichtiger und verlässlicher Partner Russlands sei. Der Handel sei demnach alleine im Vorjahr auf den Rekordwert von über 350 Milliarden Rubel (rund 3,5 Milliarden Euro) gewachsen. Die Regierungsvertreter kamen am Mittwoch in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek zusammen. Dort tagen am Donnerstag die Regierungschefs der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO).

Nach dem Überfall auf die benachbarte Ukraine vor 20 Monaten ist Russland vom Westen mit vielen Sanktionen belegt worden. Auch gegen die Islamische Republik Iran, die Russland unter anderem mit sogenannten Kamikaze-Drohnen beliefert, wurden etliche Sanktionen erlassen. Dabei geht es um massive Menschenrechtsverstöße und Verletzungen des Atomabkommens durch die Regierung in Teheran. Sie gilt auch als großer Unterstützer der von der EU, den USA und Israel als Terrororganisation eingestufte Hamas. Britische Geheimdienstexperten hatten Anfang Oktober gesagt, dass eine weitere wirtschaftliche Annäherung der beiden vom Westen isolierten Länder zu erwarten sei.