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Frankreich verschärft Regeln für Arbeitslose - mehr Kontrollen

·Lesedauer: 1 Min.

PARIS (dpa-AFX) - Frankreich legt die Hürden für den Anspruch auf Arbeitslosengeld höher und will die Bemühungen von Arbeitssuchenden stärker kontrollieren. Es solle 25 Prozent mehr Überprüfungen geben, ob Arbeitslose sich tatsächlich ausreichend um eine neue Stelle bemühen, sagte Arbeitsministerin Elisabeth Borne am Mittwoch dem Sender RTL. Abgestufte Sanktionen sähen vor, das Arbeitslosengeld bei einem einmaligen Versäumnis für einen Monat zu streichen und im Wiederholungsfall auf Dauer.

Präsident Emmanuel Macron hatte am Vorabend angekündigt, dass man für den Bezug von Arbeitslosengeld künftig in den zurückliegenden zwei Jahren sechs Monate gearbeitet haben muss, bisher waren dies vier. Arbeitslosen, die sich nicht ausreichend bemühten, würden die Bezüge gestrichen, betonte der Präsident. Zugleich werde die Arbeitsagentur die Hunderttausenden offenen Stellen, auf die sich in den vergangenen Wochen niemand beworben hat, erneut unter die Lupe nehmen. Die Arbeitslosenquote in Frankreich lag zuletzt stabil bei 8,0 Prozent.

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