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Fotograf und Autor Frédéric Schwilden über die Frage: Ist konservativ sein schlimm? — Podcast „Die soziale Frage“

·Lesedauer: 2 Min.
Frédéric Schwilden, Fotograf und Reporter bei der WELT, glaubt, es ist eine gute Zeit konservativ zu sein.
Frédéric Schwilden, Fotograf und Reporter bei der WELT, glaubt, es ist eine gute Zeit konservativ zu sein.

Einer, der zurzeit darüber nachdenkt, jetzt erst recht konservativ zu werden, ist "Welt"-Autor und Fotograf Frédéric Schwilden. Von außen betrachtet ist er das für viele bereits: Schwilden ist 33 Jahre alt, lebt seit einem Jahr im eigenen Haus in Erlangen, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Zeitgleich trägt er aber gerne die Kleider seiner Frau und fällt mit Texten auf, die regelmäßig mit Erwartungen brechen: Schwilden schreibt über transsexuelle CDU-Frauen oder über den Linksjugend-Bundessprecher, der den Luxus nicht ablehnt und Reiche nicht hasst. Oder über Klimaaktivisten aus dem Dannenröder Forst, die laut Schwilden mit ihrem Aktivismus Terrorismus betrieben.

Aber ist das jetzt konservativ oder nicht? Und wenn ja: Ist konservativ sein schlimm? Für viele ist konservativ zu sein schließlich der Inbegriff von Rückständigkeit, von ewig Gestrigen, die in ihrem Weltbild gefangen sind. Wissenschaftlich hingegen ist das Konservative ein leerer Begriff, der dafür steht, etwas bewahren zu wollen, erklärt Politikwissenschaftler Jens Hacke im Business-Insider-Podcast „Die soziale Frage“. Skeptisch müsse man nur dann sein, wenn jemand nicht erklären könne, was er oder sie bewahren wolle.

In der achten Podcast-Folge diskutiert die Journalistin Joana Lehner von Business Insider deshalb mit Frédéric Schwilden, warum konservativ zu sein bei einigen noch so negativ assoziiert ist. Im Gespräch erzählt Schwilden dabei, warum er es für falsch halte, dem Konservativen feindlich gegenüberzustehen, was er aktuell gerne bewahren würde, wie konservativ er seine Kinder erziehe und warum er Heiraten für progressiv statt konservativ halte.

Hört jetzt die Folge direkt an und abonniert oder sichert sie euch für später bei Spotify, Apple Podcasts, Deezer oder Podigee.

Weiterführende Artikel zur Folge:

Über den Podcast

Bin ich ein Ossi? Was macht der Klimawandel mit mir? Brauchen wir die Kirche noch? Im Politik-Podcast „Die soziale Frage“ spricht BI-Journalistin Joana Lehner jede Woche über die spannendsten politischen Fragen ihrer Generation. Eine Folge, eine Frage.

Dabei sucht die 29-Jährige bei Menschen nach Antworten, die sich mit den Themen besser auskennen als sie selbst. Sie will tiefer gehen und verstehen, was diese wirklich denken und fühlen. Unterschätzt eine Influencerin ihre Verantwortung? Schämt sich ein Bischof Katholik zu sein? Ist sie selbst rassistisch?

Dafür trifft Joana Lehner unter anderem den katholischen Bischof Bode, die Influencerin Louisa Dellert und den Klima-Aktivisten Jakob Blasel, der in den Bundestag einziehen will.

Die achte Folge ist ab dem 23. September abrufbar. Ihr findet sie auf Spotify, Apple Podcasts und Deezer. Jede Woche erscheint eine neue Episode. Gefällt euch der Podcast, freuen wir uns natürlich über euer Abonnement oder eure Bewertung.

Über die Moderatorin:

Joana Lehner ist seit 2019 Journalistenschülerin an der Free Tech Academy, ihre Stammredaktion ist Business Insider. Sie hat Germanistik/BWL in Mannheim und Istanbul studiert. Zuvor hat sie unter anderem für „Spiegel TV“, „Die Süddeutsche Zeitung“ in Starnberg und den rbb-Radiosender „RadioEins“ berichtet. Ihre journalistische Karriere begann sie beim „Radio Blau“, einem Lokalradio in Leipzig.

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