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Forderungen an den G7-Gipfel: Engagement gegen Hunger und Klimawandel

BERLIN (dpa-AFX) - Ein klimaschonender Umbau des Wirtschaftssystems, die Bekämpfung des Hungers sowie der gleichberechtigte Zugang zu Arzneimitteln: Diese Handlungsempfehlungen gehören zu einem 19-seitigen Forderungskatalog an die G7-Staaten, den Vertreter der internationalen Zivilgesellschaft am Donnerstag in Berlin an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) übergeben haben.

Am 1. Januar hatte Deutschland die jährlich wechselnde G7-Präsidentschaft übernommen. Ende Juni kommen die Staats- und Regierungschefs von sieben führenden Industrienationen im bayerischen Schloss Elmau zusammen. Rund 500 Vertreter von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus 40 Ländern erarbeiteten aus diesem Anlass eine Reihe politischer Empfehlungen.

Maritta Strasser vom Forum Umwelt & Entwicklung mahnte etwa, bei der Bekämpfung des Klimawandels dürfe keine Zeit verloren werden: "Wir brauchen einen Umbau des Wirtschaftssystems, CO2-neutrale Energie- und Verkehrssysteme und eine nachhaltige Landwirtschaft." Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe, beklagte, der Ukraine-Krieg bedrohe die ohnehin fragile Ernährungssicherheit in weiten Teilen der Welt.

Scholz hob die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Engagements hervor und versicherte, dass er die Empfehlungen berücksichtigen werde. Vom G7-Gipfel im Elmau solle "eine starke Botschaft für Fortschritt, Wohlstand, Frieden und Sicherheit" ausgehen, sagte er bei einer internationalen "Civil7"-Konferenz. In diesem Format treffen sich regelmäßig zivilgesellschaftliche Organisationen, um den G7-Prozess kritisch zu begleiten.

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