Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.744,67
    +52,54 (+0,33%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.161,08
    +16,18 (+0,39%)
     
  • Dow Jones 30

    34.985,77
    +193,10 (+0,55%)
     
  • Gold

    1.807,20
    -7,30 (-0,40%)
     
  • EUR/USD

    1,1836
    -0,0007 (-0,06%)
     
  • BTC-EUR

    34.181,03
    +652,69 (+1,95%)
     
  • CMC Crypto 200

    996,98
    +21,08 (+2,16%)
     
  • Öl (Brent)

    69,03
    +0,88 (+1,29%)
     
  • MDAX

    35.727,02
    +241,47 (+0,68%)
     
  • TecDAX

    3.818,50
    +56,62 (+1,51%)
     
  • SDAX

    16.673,21
    +64,62 (+0,39%)
     
  • Nikkei 225

    27.728,12
    +144,04 (+0,52%)
     
  • FTSE 100

    7.120,43
    -3,43 (-0,05%)
     
  • CAC 40

    6.781,19
    +34,96 (+0,52%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.879,01
    +98,48 (+0,67%)
     

Forderung nach Corona-Einkaufsgutscheinen stößt auf Widerspruch

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) Die Forderung des Handelsverbandes Deutschland (HDE) nach staatlichen Einkaufsgutscheinen zur Förderung des stationären Einzelhandels stößt in der Politik auf Widerspruch. Solche Gutscheine für die Verbraucher hätten "allenfalls einen kurzfristigen und konjunkturell kaum spürbaren Effekt", sagte der Regierungsbeauftragte für den Mittelstand, Thomas Bareiß (CDU), dem "Handelsblatt". Ziel müsse es aber sein, den stationären Einzelhandel langfristig attraktiv zu machen - auch durch flexiblere Öffnungszeiten.

Auch der Stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Michael Theurer, äußerte sich kritisch: "Der Vorschlag des HDE ist wahrscheinlich wettbewerbsrechtlich schwierig und könnte einen bloßen Strohfeuer-Effekt auslösen", sagte der Liberale dem "Handelsblatt". Er sprach sich dafür aus, den Geschäften zumindest für einen Corona-Nachholeffekt zu erlauben, sonntags zu öffnen. Offener für den Vorschlag des HDE zeigen sich die Grünen. "Kauf-vor-Ort-Gutscheine sind dann ein gutes Mittel, um den stationären Einzelhandel zielgerichtet zu stärken, wenn die Nachfrage schwächelt", sagte die Grünen-Wirtschaftspolitikerin Katharina Dröge.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hatte im Rahmen eines Zehn-Punkte-Plans für einen Neustart nach der Pandemie die Ausgabe eines staatlich finanzierten "City-Bonus" in Höhe von 200 Euro für alle Bürgerinnen und Bürger vorgeschlagen. Der Gutschein sollte nach den Vorstellungen des Verbandes nur in Betrieben, die von den Schließungen unmittelbar betroffen waren, einlösbar sein.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.