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Festgeld: Das sollten Verbraucher wissen

Tipps zur Geldanlage

Über viele Jahre gab es für angelegtes Geld kaum Zinsen. Doch seit der Zinswende der Europäischen Zentralbank lohnt sich Sparen wieder. Was man dabei laut Verbraucherzentrale beachten sollte.

Bild: Getty
Jahrelang gab es kaum Zinsen für das Ersparte. (Bild: Getty) (Getty Images)

Jahrelang gab es für Sparende kaum Zinsen, und noch vor Monaten haben sich Sparer über Strafzinsen geärgert. Doch seit der Zinswende steigen die Zinsen so schnell wie seit Jahren nicht.

Im Kampf gegen die Inflation ist die Europäische Zentralbank (EZB) ihrer entschlossenen Linie treu geblieben und erhöhte die Zinsen in mehreren Schritten an - zuletzt hob sie den Leitzins Mitte März zum sechsten Mal in Folge auf nun 3,5 Prozent. Damit wächst das Interesse der Banken an den Einlagen der Sparer wieder.

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Anlageformen wie das Tagesgeld und Festgeld lohnen sich dadurch wieder. Besonders beliebt bei deutschen Anlegern ist dabei das Festgeld. „Es ist eine sehr sichere Geldanlage, wenn man einige Punkte im Vorfeld beachtet“, sagt Sibylle Miller-Trach, Finanzjuristin bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Wer einige Tipps beachtet, bekommt wieder Zinsen (Bild: Getty)
Wer einige Tipps beachtet, bekommt wieder Zinsen (Bild: Getty) (Getty Images/Westend61)

Festgeld: Welche Strategie ist sinnvoll?

Sibylle Miller-Trach rät Verbrauchern, ihren Festgeld-Vertrag am besten direkt mit der von ihnen ausgewählten Bank abzuschließen. Also entweder bei dem Finanzinstitut, bei dem sie ihr Girokonto haben oder bei einer anderen Bank in Deutschland.

Sparer: Zahlung für Prämiensparverträge genau prüfen

Aber auch die Anlage bei ausländischen Geldhäusern ist möglich. „Verbraucher sollten darauf achten, dass die Bank unter die europäische Einlagensicherung fällt und ihren Sitz in einem möglichst wirtschaftsstarken Land hat“, rät Sibylle Miller-Trach.

Sparer sollten darauf achten, dass ihr Geld von einer zuverlässigen Einlagensicherung geschützt wird: Daher sei es ratsam, nicht mehr als 100.000 Euro bei einem Kreditinstitut anzulegen. Denn die Kundeneinlagen sind nur bis zu diesem Betrag gesichert. Die Stiftung Warentest veröffentlicht regelmäßig Festgeldvergleiche mit den besten sicheren Angeboten: Aktuell kann man dort unter 779 Angeboten die besten sicheren Offerten finden.

Vorsicht bei Finanzvermittlern

Die Verbraucherzentrale rät zur Vorsicht, wenn es um Finanzvermittler geht, die gegen Gebühr Geld für ihre Kunden bei meist ausländischen Banken anlegen. „Es gab bereits Fälle, in denen Betrüger mit dem Geld untergetaucht sind, statt es anzulegen“, warnt Sibylle Miller-Trach.„Hier muss man genau prüfen, ob der Vermittler überhaupt am Markt tätig ist“.

Wenn es doch ein Vermittler sein soll, dann sei es wichtig, sich bei der Verbraucherzentrale oder auf der Warnliste Geldanlage (PDF) der Stiftung Warentest vorab zu informieren. Eine Nachfrage bei der Bank, ob diese mit dem Finanzvermittler zusammenarbeitet, kann auch hilfreich sein.

Nichts überstürzen

Angebote mit einem erstaunlich hohen Zinssatz sind entweder unseriös oder es handelt sich nicht um Festgeld, sondern um eine riskante unternehmerische Beteiligung, warnt die Expertin. Generell solle man bei der Geldanlage nie etwas überstürzen.

Und trotz der erfreulichen Zins-Entwicklung sollten Anleger sich darüber im Klaren sein, dass die hohe Inflation Vermögen dezimiert. Das macht es umso wichtiger, sich möglichst gut über die besten Zinsoptionen zu informieren.

Die Verbraucherzentralen bietet Verbrauchern Beratungsangebote für alle, die auf Nummer sicher gehen und Fehler bei der Geldanlage vermeiden wollen. Einen Termin für eine Beratung kann man online auf den Seiten der Verbraucherzentralen vereinbaren.

Tipps zur Geldanlage: So können Sie Ihre Ersparnisse vor der Inflation schützen