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Fed-Chef Powell spricht von Überhitzung am US-Arbeitsmarkt

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WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Arbeitsmarkt in den USA befindet sich nach Ansicht von Zentralbankchef Jerome Powell in einer Phase der Überhitzung. Es gebe aktuell einen "sehr, sehr guten Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer" mit guter Bezahlung, insgesamt sei die "erhitzte" Lage aber "nicht nachhaltig", sagte Powell am Donnerstag bei einer Veranstaltung des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Washington. "Es ist zu heiß", sagte er. Deswegen sei ein Einschreiten der Zentralbank gefordert. "Es ist unser Job, an einen Punkt zu gelangen, an dem Angebot und Nachfrage näher zusammenliegen", sagte Powell.

Die Fed ist den Zielen der Preisstabilität und der Vollbeschäftigung verpflichtet. Die Arbeitslosenquote war zuletzt auf sehr niedrige 3,6 Prozent gefallen - praktisch den Stand von vor der Pandemie. Viele Firmen in den USA klagen bereits über einen Mangel an Arbeitskräften, die Löhne steigen. Die Fed will ihren Leitzins in diesem Jahr relativ schnell und nachhaltig erhöhen, um die Konjunktur etwas abzukühlen und damit die Inflationsrate zu senken.

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