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Facebook arbeitet an Armband, das eine Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer ist

Jennifer Caprarella
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Die Art, wie wir Computer bedienen, könnte sich schon bald enorm verändern. Facebook arbeitet an einem Armband, das Signale unseres Nervensystems abfängt und diese direkt an die Geräte weitergibt. Rein theoretisch könnten diese zukünftig gedanklich gesteuert werden.

Close up of a young woman working from home
Hände auf Tasten legen? Soll in Zukunft alles überflüssig werden, wenn es nach Facebook geht (Symbolbild: Getty Images)

Mit "Gedankenlesen" hat dies nichts zu tun, wie Facebook auf seinem Tech-Blog erläutert. Stattdessen basiert das Armband auf Elektromyografie, bei der die elektrische Muskelaktivität gemessen wird. Sensoren übersetzen diese Signale der Bewegungsnerven in digitale Befehle.

Direkten Kontakt mit Bildschirm, Tastatur oder Maus macht dies überflüssig. Das Armband soll mit kontextsensitiver Künstlicher Intelligenz verknüpft werden, die schnell lernen würde, welche neuronalen Signale welchen Befehl auslösen sollen.

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Laut Facebook sind die Sensoren so sensibel, dass Handbewegungen von nur einem Millimeter genügen würden, um seinen Computer oder ein anderes Gerät zu bedienen. Zukünftig soll es womöglich sogar möglich sein, mit dem bloßen Gedanken an eine Fingerbewegung einen Befehl auszuführen.

Intuitive Interaktion mit einer virtuellen Umgebung und auch der realen

Diese Technologie soll nicht allein dazu dienen, Texte bequemer abzutippen oder beim Scrollen auf dem Smartphone nicht mehr so viele Bewegungen durchführen zu müssen. Ziel ist, zum einen mit einer virtuellen Umgebung intuitiver interagieren zu können - Facebook arbeitet schließlich auch an Augmented-Reality-Brillen - und auch mit der realen.

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Das sogenannte Internet der Dinge, bei dem immer mehr Alltagsgegenstände digital miteinander vernetzt werden, rückt schließlich stetig weiter von der Zukunft in die Gegenwart. Beim Kochen könne die Technologie des Armbands laut Facebook zukünftig beispielsweise erkennen, wenn wir Spaghetti aus der Schachtel holen und uns fragen, ob der Wasserkocher oder Herd schon mal angeschaltet werden soll. Mit einem Klick würde das dann geschehen.

Mehr statt weniger Kontrolle über Computer

Diese Schnittstelle zwischen Gehirn und Computer soll laut Facebook der Technik nicht mehr Macht über uns geben, sondern weniger. "Das Ziel neuraler Schnittstellen ist, die lange Geschichte an Interaktionen zwischen Mensch und Computer zu durchbrechen", sagt Thomas Reardon, Director of Neuromotor Interfaces bei Facebook, in dem Blog. Stattdessen solle damit begonnen werden, "den Menschen mehr Kontrolle über Maschinen zu geben als sie über uns haben".

Noch sind die Pläne, die Facebook mit seinem Armband hat, Zukunftsmusik. Die Forschung daran stecke noch in der Anfangsphase. Doch die Zukunft sieht, wie der Konzern es ausdrückt, "vielversprechend" aus.

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