Deutsche Märkte geschlossen

Für diese deutschen Unternehmen ist der schwache Euro das beste, was passieren konnte

Lena Anzenhofer
Trump


US-Präsident Trump hat seine Drohungen über die angekündigten Strafzölle auf Aluminium und Stahl wahr gemacht. Viele deutsche Unternehmen fürchteten dadurch Umsatzrückgänge — doch wie es aussieht, kommt vielen nun ausgerechnet die schlechte wirtschaftliche Lage Spaniens und Italiens zugute.

Viele deutsche Unternehmen exportieren einen großen Anteil ihrer Produkte nach Amerika. Bisher sahen die Gewinnerwartungen jedoch nicht rosig aus — der Euro hat in letzter Zeit stark aufgewertet. Das berichtet das Handelsblatt. Noch im vergangenen Jahr notierte der Euro gegenüber dem Dollar 15 Prozent weniger als im ersten Quartal dieses Jahres. Das hatte Gewinneinbußen von rund 15 Milliarden Euro bei börsennotierten Unternehmen zur Folge, was einem minus von 0,5 Prozent entspricht.

2018 könnte ein neues Rekordjahr werden

Der Grund dafür ist, dass Produkte aus dem Euroraum für amerikanische Abnehmer relativ teurer und damit unattraktiver als heimische sind. Umgekehrt heißt das, dass mit Dollar bezahlte Produkte für europäische Hersteller  weniger Gewinne einbringen. Heißt: Je mehr eine Währung abwertet, desto mehr stärkt das die Exporte aus diesen Ländern, und: Wertet eine Währung um fünf Prozent auf, hat das Einkommenseinbußen von rund drei Prozent zur Folge.

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