Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.669,29
    +154,75 (+1,00%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.109,10
    +50,05 (+1,23%)
     
  • Dow Jones 30

    35.061,55
    +238,20 (+0,68%)
     
  • Gold

    1.802,10
    -3,30 (-0,18%)
     
  • EUR/USD

    1,1770
    -0,0003 (-0,02%)
     
  • BTC-EUR

    28.771,06
    +998,36 (+3,59%)
     
  • CMC Crypto 200

    786,33
    -7,40 (-0,93%)
     
  • Öl (Brent)

    72,17
    +0,26 (+0,36%)
     
  • MDAX

    35.163,22
    +319,25 (+0,92%)
     
  • TecDAX

    3.668,39
    +19,87 (+0,54%)
     
  • SDAX

    16.349,95
    +140,56 (+0,87%)
     
  • Nikkei 225

    27.548,00
    +159,80 (+0,58%)
     
  • FTSE 100

    7.027,58
    +59,28 (+0,85%)
     
  • CAC 40

    6.568,82
    +87,23 (+1,35%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.836,99
    +152,39 (+1,04%)
     

Fünf Themen des Tages: Tourismus leidet, ungleiche Kommunisten

·Lesedauer: 3 Min.

(Bloomberg) -- Covid trifft Tourismus schwer, Fachkräfte sind Mangelware, europäische Aktien verlieren, Musk bringt Internet für alle, und Kommunisten schaffen keine Gleichheit. Marktteilnehmer könnte heute beschäftigen:

Covid trifft Tourismus schwer

Der durch Covid-19 verursachte Einbruch des Tourismus wird die Weltwirtschaft in den Jahren 2020 und 2021 umgerechnet mehr als 3,4 Billionen Euro kosten und damit sehr viel mehr als befürchtet. Allein in diesem Jahr könnte sich der Schaden auf bis zu 2 Billionen Euro belaufen, selbst wenn sich der globale Tourismus dank hoher Impfquoten in Ländern wie den USA und Großbritannien in der zweiten Jahreshälfte erholt, schätzt die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD). Laut der Studie, die in Zusammenarbeit mit der Welttourismusorganisation der Vereinten Nationen erstellt wurde, könnte es bis 2023 dauern, bis der internationale Tourismus wieder das Niveau von vor der Pandemie erreicht. Die Aktien europäischer Fluggesellschaften sackten am Mittwoch ab.

Fachkräfte sind Mangelware

Mit der Wiedereröffnung der Wirtschaft in Großbritannien nehmen die Schwierigkeiten für britische Unternehmen zu, Arbeitsplätze fachgerecht zu besetzen. Das könnten die Dynamik der wirtschaftlichen Erholung belasten. Lloyds Banking Group hat in einer monatlichen Umfrage unter 1.200 Firmen ermittelt, dass fast ein Fünftel Schwierigkeiten hat, Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten zu finden. In Deutschland ging unterdessen die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit im Juni stärker zurück als erwartet. Der BA-Stellenindex, ein Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland, hat wieder den Wert vom März 2020 erreicht, des letzten Berichtsmonats, bevor die Einschränkungen durch die Maßnahmen gegen die Pandemie auf dem Arbeitsmarkt spürbar wurden.

Europäische Aktien verlieren

Die europäischen Aktien präsentieren sich zur Wochenmitte mit Verlusten, belastet von Sorgen iüber die hochinfektiösen Delta-Variante des Coronavirus. Der Stoxx Europe 600 Index lag gegen Mittag nahe des Tagestiefs mit 1% im Minus. Zyklische Aktien trugen die Hauptlast. “Das Umfeld im dritten Quartal sollte immer noch unterstützend für risikoreiche Anlagen sein, obwohl die Angst vor Phasen anhaltender Inflation dieses Szenario verändern könnte”, schrieb Sebastien Galy von Nordea Investment Funds in einer Note. “Wir gehen davon aus, dass dies zu Volatilitätsschüben führen wird”. In Deutschland stiegen Fielmann nach einer Heraufstufung bei Baader. Hensoldt profitierten von einem Rüstungsauftrag.

Musk bringt Internet für alle

Elon Musks Satellitennetzwerk Starlink ist auf dem besten Weg, bis August überall auf der Welt Breitband-Internet zu übertragen - mit Ausnahme der Polarregionen. Space Exploration Technologies hat bisher mehr als 1.500 Satelliten gestartet und betreibt Starlink in etwa einem Dutzend Ländern, sagte Musk am Dienstag während des Mobile World Congress. Das ist teuer. “Unser Ziel ist es, nicht bankrott zu gehen”, scherzte Musk. Der Dienst, der mehr als 69.000 aktive Nutzer hat und an die Börse soll, könnte in den nächsten 12 Monaten eine halbe Million erreichen, sagte er. SpaceX will bis zu 5% der Weltbevölkerung mit Breitband versorgen, wo herkömmliche Glasfaser- und Drahtlosnetzwerke nicht hinkommen. SpaceX plane auch einen Orbitalflug seiner riesigen Starship-Rakete in den nächsten Monaten, so Musk.

Kommunisten schaffen keine Gleichheit

“Frauen tragen die Hälfte des Himmels”, hat Mao Zedong einst gesagt. In der Partei, deren Mitgründer er vor einem Jahrhundert war, machen Frauen dennoch nicht mal ein Drittel aus. Etwa 29% der mehr als 95 Millionen Mitglieder der Kommunistischen Partei sind laut aktueller Zahlen weiblich, erklärte die Organisationsabteilung der Partei am Mittwoch über Xinhua. Immerhin: vor einem Jahrzehnt waren es noch 23,3%. Die Partei feiert im Juli ihr 100-jähriges Bestehen und soziale Errungenschaften gelten als Beweis für ihre Legitimität. Derzeit sitzt nur eine Frau, Vizepremier Sun Chunlan, im 25-köpfigen Politbüro der Kommunistischen Partei. Und keine Frau hat jemals einen Sitz im mächtigeren Ständigen Ausschuss des Politbüros innegehabt. Übrigens soll erstmals eine Frau US-Botschafterin in Deutschland werden.

More stories like this are available on bloomberg.com

Subscribe now to stay ahead with the most trusted business news source.

©2021 Bloomberg L.P.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.