Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.459,75
    +204,42 (+1,34%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.032,99
    +39,56 (+0,99%)
     
  • Dow Jones 30

    34.200,67
    +164,68 (+0,48%)
     
  • Gold

    1.777,30
    +10,50 (+0,59%)
     
  • EUR/USD

    1,1980
    +0,0004 (+0,04%)
     
  • BTC-EUR

    51.588,77
    -1.709,61 (-3,21%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.398,97
    +7,26 (+0,52%)
     
  • Öl (Brent)

    63,07
    -0,39 (-0,61%)
     
  • MDAX

    33.263,21
    +255,94 (+0,78%)
     
  • TecDAX

    3.525,62
    +8,38 (+0,24%)
     
  • SDAX

    16.105,82
    +145,14 (+0,91%)
     
  • Nikkei 225

    29.683,37
    +40,68 (+0,14%)
     
  • FTSE 100

    7.019,53
    +36,03 (+0,52%)
     
  • CAC 40

    6.287,07
    +52,93 (+0,85%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.052,34
    +13,58 (+0,10%)
     

EZB-Stabsprojektionen gehen nur von flüchtiger Inflation aus

Jana Randow und Alessandra Migliaccio
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Die technischen Prognosen der Europäischen Zentralbank dieser Woche dürften laut informierten Kreisen das derzeitige Stimulusprogramm mit einem vorsichtigen Ausblick rechtfertigen, der keine anhaltende Beschleunigung der Inflation sieht.

Die von EZB-Ökonomen erstellten Prognosen gehen den Angaben zufolge davon aus, dass gehortete Ersparnisse nicht in einem plötzlichen Konsumboom verausgabt werden, wenn die Maßnahmen zur Corona-Eindämmung gelockert werden.

Chefvolkswirt Philip Lane wird dem EZB-Rat die Projektionen vorlegen. Notenbankpräsidentin Christine Lagarde stellt sie dann nach der geldpolitischen Entscheidung am heutigen Donnerstag auf der Pressekonferenz vor. Der Ausblick ist erst dann offiziell, wenn bis die geldpolitischen Entscheidungsträger ihn verabschiedet haben.

Die EZB-Prognosen gehen den darüber informierten Personen zufolge davon aus, dass Ausschläge bei den Verbraucherpreisen zu Jahresbeginn nur vorübergehender Natur sein werden und die Inflationsraten zwar im Jahr 2021 ansteigen werden, jedoch nicht in den Folgejahren. Das bedeute, dass die Anpassung der Dezember-Prognosen möglicherweise nur geringfügig ausfällt und mehr Raum für Prognose-Anhebungen lässt als für Reduzierungen.

Angesichts des globalen Anstiegs der Anleiherenditen werden die Ratsmitglieder wahrscheinlich einen Großteil ihres Treffens mit der Frage verbringen, wie dieser die Erholung der Eurozone beeinträchtigen könnte, noch bevor sie begonnen hat. Ökonomen gehen davon aus, dass mit einem höheren Tempo der Anleihekäufe gegengesteuert werden wird. Mehr als die Hälfte des Pandemiekaufprogramms in Höhe von 1,85 Billionen Euro steht noch zur Verfügung.

Wie zu hören ist, diskutiert der EZB-Rat, ob angesichts des jüngsten Anleihe-Ausverkaufs die Kommunikation angepasst werden muss. Was dies in der Praxis bedeuten könnte, wurde nicht näher ausgeführt.

Die Verwerfungen auf den Anleihemärkten haben im Rat zu unterschiedlichen Ansichten darüber geführt, wie sich dies auf die Wachstumsaussichten auswirken könnte. Direktoriumsmitglied Fabio Panetta warnte, dass die Erholung fragil und bei weitem nicht in der Lage sei, höhere Renditen zu bewältigen. Der niederländische Notenbankgouverneur Klaas Knot gehörte zu denjenigen, die Optimismus als einen Grund für die jüngsten Marktverschiebungen identifizierten.

Überschrift des Artikels im Original:ECB Draft Forecasts Assume Any Inflation Pickup Will Be Fleeting

For more articles like this, please visit us at bloomberg.com

Subscribe now to stay ahead with the most trusted business news source.

©2021 Bloomberg L.P.