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Experten fordern dringend Konzept für Schulen in Omikron-Welle

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Bildungsexperten fordern von der Politik dringend Konzepte für einen Schulbetrieb in der drohenden nächsten Corona-Welle mit der Virusvariante Omikron. Der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, verlangte eine kurzfristige Sitzung der Kultusministerkonferenz. Das Prinzip "Augen zu und durch" habe in der Pandemie schon mehrfach nicht funktioniert: "Das endet mit dem größtmöglichen Schaden, nämlich dem Schließen aller Schulen", warnte Beckmann im Berliner "Tagesspiegel" (Donnerstag).

Auch der OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher beklagte, Deutschland habe nicht intensiv genug über die Schulen nachgedacht. "Es rächt sich das Fehlen einer mittelfristigen Strategie, es geht ja immer nur um Überbrückungslösungen", sagte er der Zeitung. Zu einer solchen Strategie gehöre, die mittelfristigen Folgen sowohl des Schließens wie des Offenhaltens der Schulen für das Wohlergehen von Schülern, Lehrkräften und der Gesellschaft insgesamt abzuwägen. Entscheidend sei, dass Schulen lernten, mit dem Virus zu leben: "Dazu sind Investitionen in Infrastruktur genauso wichtig wie mehr Handlungsspielräume und Verantwortung vor Ort."

Beckmann rief die zuständigen Minister auf, sich mit dem Expertenrat der Bundesregierung zu beraten. Wichtig seien bundesweit einheitliche Vorgaben für die Schulen. Beckmann sprach sich dabei erneut dafür aus, am Präsenzunterricht nicht um jeden Preis festzuhalten - auch wenn es keineswegs Ziel des Verbandes sei, Schulen flächendeckend zu schließen.

Bundesregierung und Bundesbildungsministerium hatten nach Weihnachten ihr Ziel bekräftigt, Schulen und Kitas offenzuhalten. Der für Kinder und Jugendliche so wichtige Präsenzunterricht solle weiterhin stattfinden, denn zu beachten seien die psychischen und sozialen Herausforderungen und Folgen möglicher Schließungen.

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