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Euro nähert sich der Marke von 1,18 Dollar

·Lesedauer: 1 Min.

Wichtigstes Thema am Devisenmarkt bleibt die Corona-Infektion von US-Präsident Donald Trump. Der Euro-Kurs zieht zum Dollar an.

Der Euro-Kurs hat am Montag deutlich zugelegt und sich 1,18 US-Dollar angenähert. Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1788 Dollar. In der Nacht hatte er nur knapp über 1,17 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1768 (Freitag: 1,1730) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8498 (0,8525) Euro.

Der Euro profitierte von der gestiegenen Risikoneigung an den Finanzmärkten. Die Nachricht von US-Präsident Donald Trumps gesundheitlicher Erholung hat für etwas Zuversicht gesorgt. Trump könnte laut Stabschef Mark Meadows noch an diesem Montag aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der Dollar als Weltleitwährung wurde weniger gesucht und der Euro profitierte.

Zudem sind einige Konjunkturdaten aus der Euro-Zone besser als erwartet ausgefallen. So sind die Einzelhandelsumsätze im August stärker als prognostiziert gestiegen. Zudem hat sich die Stimmung im Dienstleistungssektor der Eurozone im September weniger als zunächst erwartet eingetrübt.

Allerdings deutet der von Markit erhobene Einkaufsmanagerindex weiterhin auf eine Schrumpfung des Sektors hin. Sorgen macht vor allem Spanien, wo sich der Indikator besonders stark verschlechtert hat. In Spanien ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus zuletzt deutlich gestiegen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90810 (0,90673) britische Pfund, 124,25 (123,40) japanische Yen und 1,0781 (1,0790) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1913 Dollar gehandelt. Das sind rund 13 Dollar mehr als am Vortag.