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EU gibt Darlehen für Kurzarbeitsregelungen frei

·Lesedauer: 1 Min.

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Aus dem wegen der Corona-Krise geschaffenen EU-Kurzarbeitsprogramm Sure können die ersten Gelder fließen. Der Rat der Mitgliedstaaten gab am Freitag Mittel in Höhe von insgesamt 87,4 Milliarden Euro frei. Sie sollen unter anderem nach Italien (27,4 Mrd Euro), Spanien (21,3 Mrd Euro) und Polen (11,2 Mrd Euro) fließen.

"Sure ist ein wichtiger Bestandteil unserer Reaktion auf die beispiellosen Herausforderungen infolge der Covid-19-Krise", kommentierte Bundesfinanzminister Olaf Scholz für die derzeitige deutsche EU-Ratspräsidentschaft. "Dieses Instrument wird Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der gesamten EU zugutekommen."

Die finanzielle Unterstützung für die Mitgliedstaaten wird in Form von sehr günstigen Darlehen gewährt und muss beantragt werden. Sie richtet sich vor allem an EU-Staaten, die nicht über so großen finanziellen Spielraum verfügen wie zum Beispiel Deutschland.

Neben Italien, Spanien und Polen werden 13 weitere EU-Staaten wie Bulgarien, Tschechien, Kroatien und Slowenien von den Mitteln aus der ersten Tranche profitieren. Die Gelder können zur Finanzierung nationaler Kurzarbeitsregelungen und ähnlicher Maßnahmen für Selbstständige genutzt werden.