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Erstmals Test für Leihe von E-Scootern in London

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Erstmals können Einwohner und Touristen in London mit E-Scootern die britische Hauptstadt erkunden. Vom 7. Juni an beginnt ein zwölfmonatiger Test, wie der Verkehrsbetreiber Transport for London (TfL) am Dienstag mitteilte. Private E-Scooter bleiben auf öffentlichem Gelände vorerst verboten.

An dem Feldversuch in mehreren Bezirken im Zentrum und im Westen der Millionenmetropole beteiligen sich die Anbieter Dott, Lime und Tier. "Wir tun alles, um Londons sichere und nachhaltige Erholung von der Corona-Pandemie zu unterstützen, und es ist klar, dass E-Scooter eine innovative, umweltfreundlichere Alternative zu Autofahrten darstellen könnten", sagte TfL-Projektleiterin Helen Sharp.

Um das Risiko für Nutzer und andere Verkehrsteilnehmer zu reduzieren, gelten besondere Vorschriften. Die Scooter dürfen nur auf Straßen und Fahrradwegen, nicht aber auf Bürgersteigen fahren und höchstens 12,5 Meilen pro Stunde (etwa 20 km/h) schnell sein. Vorgeschrieben ist zudem, dass Lichter an beiden Ende des Fahrzeugs ständig in Betrieb sind und der Fahrer ein Warnsystem nutzen kann, ohne seinen Griff an der Lenkstange zu verändern. Vor der ersten Leihe ist ein Sicherheitskurs Pflicht.

Dennoch ist die Kritik laut. Wie die "Daily Mail" jüngst berichtete, nutzten Kriminelle 2020 E-Roller allein in London bei rund 200 Taten, darunter Raubüberfälle, Körperverletzungen und Drogengeschäfte. Mehr als 150 Fahrzeuge seien beschlagnahmt worden. Sorgen rief auch ein Unfall hervor, bei dem ein Dreijähriger in Westlondon von einem E-Scooter angefahren und schwer verletzt worden war. Eine Hilfsorganisation warnte, die Gefährte seien eine erhebliche Gefahr für Sehbehinderte. Eigentlich ist die Nutzung auf öffentlichen Wegen und Straßen verboten, die Fahrzeuge können aber für den Gebrauch auf Privatgelände gekauft werden.